Archiv der Kategorie: Allgemein

Mal kurz durchatmen

… dachte ich mir so, als ich heute morgen aufwachte. Es fiel schwerer als sonst, der Müdigkeit zu entfliehen. Die Nacht war voller Träume, mit denen ich allerdings (noch) nichts anfangen kann.

Trotzdem habe ich gerade das Gefühl dieses Durchatmens. Gleichzeitig scheint eine weitere Welle ihre Fühler auszustrecken bzw. schon anzurollen. Katzen schlafen zusammengerollt, immer wieder ein Zeichen dafür, dass viel herein fließt (nach meiner Beobachtung 😉 ) und hatten ein seltsames Fressverhalten. Ging mir gestern auch so. Ich hatte einfach keinen Hunger, was echt selten der Fall ist. Heute bei meinem Morgenspaziergang fühlte ich eine Schwere, kam nicht so recht voran und hatte auch mit leichten Orientierungsproblemen zu tun. Um mich herum schienen sich Felder zu verschieben oder auch miteinander zu verweben. War ein seltsames Gefühl, wie leichter Schwindel.

Doch hat sich wohl nach dem gestrigen Text und meinem „Herausgehen in die Welt“ etwas geöffnet. Ich bin nicht mehr so „gefangen“ in den Feldern der Vergangenheit und habe nicht mehr das Bedürfniss, mich völlig zurück zu ziehen. Es geht wieder etwas offener weiter und all eure Zusprüche, Rückmeldungen, Bestätigungen und Kommentare (auch auf anderen Plattformen) haben mir gezeigt, dass ich mit meinem Empfinden nicht allein bin. Das tröstet. Das macht Mut. Das trägt!

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Mein Feld öffnet sich gerade wieder und lässt mich erahnen, dass bald Klarheit einziehen wird und sich neue Begegnungen ereignen werden. Die Zeit der Vergangenheitsberäumung, des tiefen Los- und Gehenlassens so vieler Dinge im Außen und gleichzeitig eine Neuausrichtung im Innen scheint durchlebt zu sein. Was dann wieder bedeutet, es geht echt immer schneller. Für mich waren es gerade mal ca. 5 Wochen vom Impuls, jetzt erneut umzuziehen und dies dann umzusetzen. Ich bin erst seit ein paar Tagen hier und habe schon wieder das Gefühl, dass es bald weiter geht … oh ha … das braucht echt Vertrauen und Hingabe! Denn es zeigten sich so klare Ideen und Visionen, die, wie mir scheint, eher als „Lockmittel“ dienten, damit ich wirklich gehe …

Das hat dann zur Folge, dass es Momente gibt, wo ich mir selbst nicht mehr vertrauen kann, weil ich meine, dass da etwas schief läuft und meine Eingebungen und klaren Impulse nicht passen. Doch so im Nachhinein betrachtet, haben sie mir viele Erkenntnisse beschert, dahingehend, was für mich wirklich passt, was mir gut tut … wohlgemerkt immer im Jetzt-Moment. Das kann im nächsten Augenblick schon wieder ganz anders aussehen.

Diese schnellen Wechsel auszuhalten, braucht für mich viel Rückzug, aber auch jede Menge Botschaften auf den verschiedensten Kanälen, ob nun durch Kartenlegung, Texte oder Tiere, manchmal durch Träume oder auch Gespräche. Das heißt, immer wieder hinein fühlen, hinhören und zumindest versuchen, aus einer höheren Perspektive zu schauen und dann für mich das Passende heraus zu filtern. In dieser Rückzugsphase fiel dies allerdings ziemlich schwer, ich war noch mal tief in alten Feldern … „Karmabereinigung der Vergangenheit“ nennen es andere Quellen …

Nun, für den Moment atme ich tatsächlich durch und genieße die Spätsommertage … der Herbst hinterlässt seine ersten Zeichen … wer weiß, wo es uns hin schiebt 😉

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Im Nirgendwo, fast wie verloren

Hallo ihr Lieben, ich möchte heute mal ein Lebenszeichen von mir geben 😉 … wobei, es fällt mir enorm schwer, das, was ich gerade erfahre und erlebe, was sich in mir zeigt oder auch sich nicht zeigt, anzunehmen, zu erkennen, ja in Worte zu bringen. Denn alles ist so anders … ich nun hier, wo ich eigentlich so gar nicht hin wollte. Meine schönen Pläne erst mal auf Eis gelegt (oder auch ganz verschwunden), ich weiß es nicht. So wie ich derzeit vieles nicht mehr klar bekomme, nicht einordnen, nicht nachvollziehen kann.

Das, was in mir schwingt, ist mehr grau als hell, mehr schwer als leicht, mehr verworren und angstmachend, als frei und mutmachend, es ist, als ob ich völlig meine Orientierung verloren hätte, nichts sehe oder höre, wohin es geht und das, was ich einst wollte und als meinen Pfad ansah, nicht mehr erkenne …

Mit dem Neumond brach erneut ein Sturm inneren Aufbruchs hervor, gepaart mit enormer Aggressivität, die mich aus dem kollektiven Feld erreichte. Diese macht es mir gerade unmöglich, irgendeine Entscheidung zu treffen und lässt mich in einem leeren Feld zurück, wo ich herum rudere und keine Ahnung habe, wie es in meinem Leben weiter geht. Nur eins weiß ich genau, ich muss weiter gehen, auch wenn es sauanstrengend ist, andauernd den Ort zu wechseln und mit seinem „Hab und Gut“ herum zu reisen. Das Gute daran ist lediglich, dass ich meiner Vision, minimalistisch zu leben, näher komme. Denn das war in den letzten Tagen meine Hauptbeschäftigung, aufräumen mit der Vergangenheit und loslassen von ganz vielen Dingen. Da hinterfragt man schon mal, wofür man eigentlich so viel Zeug anhäuft und was man wirklich braucht. Ich lasse immer mehr „Ballast“ los und bewege mich hin zu dem, was ich für den Moment wirklich brauche.

Nun, da dies im Außen so sichtbar geschieht, hoffe ich auch, dass das Innen nachzieht und ich nach dieser Sortier- und Neuordnungsphase aus dem Nirgendwo irgendwann wieder auftauche, meine Spur dann deutlich sehe und erkenne, wohin ich den nächsten Schritt setzen will. Und doch habe ich persönlich das Empfinden, dass mich dieser September bisher mehr fordert als alle Monate zuvor. Schon allein, dass ich so schnell den Ort wechseln sollte/wollte/musste, war seltsam. Doch ich spüre immer mehr, wenn eine Phase der Entwicklung zu Ende ist und ich mich weiter bewegen soll. Auch wenn überhaupt nicht klar ist, was mich nun trägt, wo Geld rein kommt, wann ich mich so bei mir fühle, dass auch meine Angebote neu aufgestellt werden können oder ob es doch besser ist, im System weiter zu gehen – ich weiß es einfach nicht. Und dann springt mich eine Botschaft auf meinem Teebeutel an 😉 … die da sagt:“Schwimm gegen den Strom!“ Na toll, als ob ich das nicht schon ewig so machen würde 😉 … nur wie genau, das sagt sie natürlich nicht …

Diese Tage haben eine solche Wucht an aufbrechenden Energien, dass einem manchmal schon ganz anders werden kann. Sonnenstürme, „Dauerbeschuss“, Endlossommer … was kommt als nächstes?

Es fühlt sich an, als ob so viel auseinander bricht, sich auflöst und nicht festgehalten werden kann. Sicherheiten sind weg, vermeintliche Sicherheiten wohlgemerkt … es ist, als ob alles zusammenbricht und man keinen Halt mehr findet, außer man verankert sich in sich selbst. Doch auch das fällt mir gerade schwer, bin ich doch umgeben von Dingen und Menschen, die eben mehr das sichtbar Negative mit Energie füttern als die „neue Schwingung“. Dann der zunehmende Lärm und die immer sichtbarere und fühlbarere Unbewusstheit …

Es ist ein Herumrudern und orientierungsloses Herumtasten, mehr ein Schwimmen als ein klares Gehen, ein Verlorensein und viel Trauer sowie Verwirrung auf allen Ebenen …

Ist es so, wenn Zeitebenen verschoben werden und sich Energiefelder verändern? Bringt es uns so in neue, sanfte und gleichmäßig beständige Ebenen? Ich hoffe es, ich hoffe es sehr, denn so, wie es gerade ist, scheint es viele von uns an emotionale, lebensfähige und sonstige Grenzen zu bringen. Vom Körperlichen ganz zu schweigen.

Und so beschäftigt mich weiter die dringende Frage: Wohin geht meine Reise, wann spüre ich Klarheit und sehe wieder meinen Lebenspfad???

PS: Was mir noch auffällt, diese alten Systeme gehen nicht mehr konform mit der schnellen Veränderung unserer Lebensmuster. Kündigungsfristen, ewiges Warten auf Termine, Amtsgeschichten usw. all das lässt sich kaum noch vereinbaren, denn die Wechsel der Energien nimmt immer mehr an Schnelligkeit zu.

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Blogpause …

Hallo ihr Lieben,

wegen all der Neuordnungen, meinem Umzug nächste Woche und den hohen Energien, die gerade so viel verändern, ziehe ich mich für einige Zeit zurück.
Ich wünsche euch ein sanftes „Hindurchgleiten“ durch all die inneren und äußeren „Stürme“ und viel, viel Vertrauen, um dem zu folgen, was sich jetzt zeigt (und das kann ganz anders aussehen, als man es sich vorgestellt hat 😉 ).

Herzensgrüße ❤
Heike

 

Vollmond – der nächste Schritt ist vollzogen

Heute ist ein weiterer, intensiver Vollmond, der noch zusätzlich von einem „Sonnenwind“ (laut NOAA) durchweht wird. Wir spüren es alle, es geht von Tag zu Tag tiefer, wird intensiver und so manche Wahrheit will gelebt werde. Kompromisse lassen sich nicht mehr einschieben bzw. alles, was unwahr schwingt, was in „alter“ Energie schwingt, hat es schwer, sehr schwer. Denn diese wird nicht mehr unterstützt. Wer jetzt nicht hinschaut, läuft gegen Mauern, immer wieder .. und das kann durchaus schmerzhaft sein. Denn unsere Seele ruft … sie ruft so laut, dass wir es nicht mehr überhören können.

Es geht darum, weitere Schichten abzulösen und Vergangenes endgültig zu bereinigen und loszulassen. Das ist überhaupt das Wort dieser Tage: LOSLASSEN! Im Außen wie im Innen türmen sich die Dinge, die endgültig verabschiedet werden wollen. Plötzlich und unerwartet sind sie da und genauso plötzlich und unerwartet kann es sein, dass sich dein Leben ändert und du dich ganz woanders wieder findest. Glaub mir, ich weiß, wie sich das anfühlt, denn mir geht es ähnlich. Es braucht gerade noch mehr Vertrauen als je zuvor, um wirklich dahin zu gehen bzw. dort stehen zu bleiben und anzunehmen, was jetzt gelebt, getan und eben losgelassen werden will.

Erstaunlicherweise ist das eine ganze Menge, Vergangenheit, die ich meinte, hinter mir gelassen zu haben, ploppt plötzlich hoch und ruft mir zu, dass ich jetzt hinschauen soll und jetzt aufräumen muss. Tja, was bleibt, als dem zu folgen 😉 ?

Und trotzdem verwirrt es, wenn einem das alles vor die Füße fällt und so manchen schönen Plan einfach erst mal vom Tisch fegt. Jetzt ist Aufräumen angesagt, meint meine Seele … ah ja … und dann? Wie weiter? Diese Frage scheint gerade die völlig falsche zu sein, denn so schnell wie sich grad alles mögliche ändert, kann morgen schon wieder ganz was anderes aktuell sein. Nur … wir sind immer noch im System eingebunden und dürfen jetzt schauen, wie sich diese unerwarteten Impulse da umsetzen lassen. Fragt mich nicht, ich rattere ganz schön herum und schaue nach Lösungen, nur um dann aufzugeben und mich hinzugeben … bis zum nächsten Impuls.

Und so empfinde ich diese Tage als recht anstrengend und meine mich in einem Feld wiederzufinden, was mich zwar trägt, aber auch viel Ungeordnetes in sich hat … noch. Es scheint ja, dass dies jetzt in eine neue Ordnung kommt und wie es eben bisher war, ist auch das ein Prozess, der sicher nicht von jetzt auf gleich erledigt ist. Also heißt es wieder – Geduld haben, wie schon so oft und sich mitnehmen lassen, denn dass ich mich „eine Stufe höher“befinde/den nächsten Schritt gegangen bin, das spüre ich deutlich. Damit meine ich, dass ich Dinge anders wahrnehme und in bestimmten Beziehungen neues zulassen kann, viel offener bin und durch meine Öffnung endlich auch Liebe geben und Liebe leben kann. Und das ist einfach nur schön 🙂

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Zwischen hier und dort

Es geht weiter hin und her … mal räume ich auf und lasse los, mal sehe ich mich schon ganz woanders, mal bin ich in einem Heilungsfeld (so wie heute), mal geht mir alles nicht schnell genug 😉

Es ist ein stetes Hin und Her, abgleichen, hinein fühlen, loslassen und aufräumen, es ist gerade ein Neuausrichten und Zulassen von den Dingen, die jetzt plötzlich da sind. Diese Dinge waren lange Zeit verdeckt, tief vergraben, um nun endlich angeschaut und gelebt zu werden. Sie zeigen uns, dass wir weit voran gekommen sind, ganz neu aufgestellt werden und jetzt die Möglichkeit haben, dies auch in die Umsetzung zu bringen.

Momentan geht das noch etwas zögerlich, es zeigt sich zwar schon recht klar, wo es hin geht, doch diese Heilungszeit braucht ebenfalls Raum. Ich spüre das heute ganz stark, habe lange geschlafen und bin doch gleich nach dem Frühstück wieder (oder immer noch) so müde, dass wenig bis nichts getan werden will. Nacharbeit ist angesagt (im Innen), hingeben, zulassen. Ja, ich fragte mich echt, ob ich denn hier einfach nur in der Sonne sitzen will (und soll)? Wollte ich nicht ganz was anderes tun? Eben – tun … doch es ist auch hier der Rhythmus spürbar zwischen tun und sein … und so darf beides nebeneinander da sein und ich mich immer mehr darauf ausrichten, das zu wählen, was sich für den Moment gut anfühlt. Und so ist jetzt „sein“ angesagt.

Ich sitze also draußen und fühle … ein weiteres leeres Feld tut sich auf, umhüllt mich, nimmt mich mit. Es ist anders und neu, noch nicht so bekannt und vertraut. Ich komme mir vor, als ob ich weit weg von allem bin (dem im Außen, anderen Menschen, Situationen, ja meinem alltäglichen Leben). Das Seltsame daran ist, dass ich auf eine Art dahin „schwebe“, nichts muss, nichts will … irgendwie nur „da bin“. Es ist aber auch, als ob ganz viel immer unwichtiger wird, die Dinge, die eben noch so wichtig erschienen, nicht mehr greifbar sind, nicht mehr mein Leben ausmachen, Vergangenes sich kurz ins Feld schiebt, um in Frieden angeschaut zu werden und um ebenso schnell zu gehen. Was bleibt, ist dieses leere Feld des Seins …

Ich brauche nur atmen, fühlen, die Augen schließen und der Sonne und Wärme nachspüren, auf die Geräusche um mich herum lauschen und wahrnehmen was ist. Und so wird sich auch dieses Hin und Her zu einem natürlichen Rhythmus fügen und ich mich üben, dem sanft zu folgen und mich ihm hinzugeben. So schwingt mein Sein viel leichter mit, geht nicht in Konfrontation zu der jeweiligen Situation. Ich lerne, was es heißt, einem natürlichen Rhythmus zu folgen und fühle mich dabei leichter als je zuvor, begegne neuen Empfindungen und Feldern offener und lasse zu …

Das Leben, was sich mir jetzt offenbart, verändert so schnell seine Essenz und Struktur, dass es wirklich wichtig ist, dieses „Beisichsein“ bewusst zu leben und sich immer wieder zu erinnern. Die Momente, in denen dies gelingt und wo ich mitschwinge, werden länger, die Momente, wo ich dagegen bin und mir selbst Streß mache, fallen schneller auf 😉

PS: Und auf körperlicher Ebene ist da neben der Müdigkeit auch immer mal wieder ein Hitzeschub, schneller ein Gefühl von Muskelkater und im Gesamten einfach weniger Kraft als sonst …

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Irgendwann braucht es den Mut, stärker zu sein als die Angst

Dieser Satz schlich sich eben in mein Herz, berührte dort alle Zellen und ließ mich fühlen: „Genau so ist es!“ Dieser Moment ist jetzt! Ich brauche jetzt den Mut, das zu tun, was ich schon lange tun wollte, nur noch nicht klar sah, mir traute oder überhaupt vorstellen konnte.

Ohne sich weiter der Angst zu beugen, ist es möglich, ganz andere Wege zu gehen. Diese sind aus der Sicht des Verstandes weder sicher noch vorhersehbar, sie sind schlichtweg Herzenswege …

Nur, wie geht man diese? Wie kommt man da hin? Wie stark muss man sein, um sich der eigenen Angst zu stellen und zu „springen“?

Wenn ich diese Fragen beantworten müsste, würde ich sagen, es ist eine Frage der bewussten Entwicklung, eine Frage des Zulassens, dass da echt eine innere Führung ist, alle möglichen Begleiter und Helfer in der Nähe und man immer geschützt und geführt ist. Es ist aber auch wichtig, den richtigen Zeitpunkt zu „erwischen“, denn wenn man mit Macht will, mit dem Verstand sich etwas ausdenkt und aus vergangenen Erfahrungen das Neue kreieren will, fällt man schnell auf die Nase bzw. findet sich in Wiederholunsgschleifen wieder. Ich kenne all das auch, hab es oft genug erfahren, wiederholt, mich nicht getraut, nach Sicherheitsleinen gesucht, gar nicht sehen können, dass es auch anders geht …

Und die Zeit war noch nicht reif, die Unterstützung aus den energetischen Feldern noch nicht stark genug, ich selbst noch nicht gefestigt und von meiner inneren Führung überzeugt genug. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, doch das Wichtigste ist und bleibt: „Stehe ich zu mir und ist mein Mut größer als meine Angst?“ „Gehe ich jetzt – doch nur auf meinem Weg weiter?“

Ich spüre es, da ist was ganz Neues, was uns alle erreicht und bei jedem von uns bestimmte Dinge in Gang setzt. Wir haben die Chance, uns zu lösen, uns zu öffnen, in die eigenen Tiefen hinab zu tauchen, dort zuzuhören, den inneren Bildern zu folgen, zu erkennen, dass so viel in unserem Leben war, damit wir uns erfahren und lernen … und jetzt endlich anzunehmen, dass es nur darum geht, sich zu fragen: „Wozu bin ich hier? Und – was macht mein Leben aus, was macht mir Freude, was tut mir gut?“ und sich darauf auszurichten, dem Schritt für Schritt zu folgen, Dinge (und Menschen) hinter sich, ja loszulassen (und trotzdem weiter mit ihnen verbunden zu sein). Es geht darum, ehrlich zu sich selbst zu sein und den Mut zu haben, anders zu leben, egal, was das Außen dazu sagt. Denn ich merke hier deutlich, je wahrhaftiger ich bin, desto offener reagiert man darauf und es kommt eher Unterstützung als Ablehnung. Doch darum geht es nicht in erster Linie, sondern darum, wie ich mich mit diesen Veränderungen fühle.

Ich habe erkennen dürfen, dass ich (wie bestimmt viele andere Menschen auch), viel bei anderen geschaut habe, Dinge kopiert, andere Dinge gemacht habe, weil „man“ es eben so macht. Ich meinte, meine „Arbeit“ in Formen pressen zu müssen, meinte auch hier, etwas gleich tun zu müssen – doch warum eigentlich??? Jeder von uns ist individuell und mit seiner ganz eigenen Prägung hier. Und so ist auch jeder von uns in der Lage, so zu leben, dass seine Wahrhaftigkeit und Liebe sich zeigt … und dann … dann wird sich auch formen, wie wir im Miteinander einander helfen, unterstützen können und etwas zu geben haben. Ich sehe dies bei mir noch nicht, dieses Feld ist gerade leer … und trotzdem gehe ich …

Ich habe jetzt meine Wohnung gekündigt, ohne zu wissen, wo ich in ein paar Monaten sein werde. Hätte mir das jemand noch vor ein paar Wochen gesagt, ich hätte ihn nur entgeistert angeschaut. Nie hätte ich mir zu träumen gewagt, dass ich selbst mal so etwas tun werde. 😉

Nun, wie fühle ich mich damit? Ehrlich? In mir ist Frieden 🙂 … Ruhe und etwas Vorfreude. Da ist das Wissen, dass dieser Schritt jetzt richtig ist, egal, was kommt oder wie ich mich in nächster Zeit weiter entscheiden werde. Jetzt ist es richtig! Und darum geht es.

Es ist weder klar, was mir die nächsten Tage bringen, noch woher das Geld fließen wird. Es ist auch noch nicht klar bzw. geplant, wo genau es mich hinzieht. Ich übe mich darin, einen Tag nach dem anderen zu erfühlen, was jetzt dran ist und das dann zu leben.

Ich habe das Empfinden, dass sich die Wellen, der Turboschleudergang und die Verwirrung langsam legen und es jetzt in andere Gefilde geht. Wenn man diesen Sommer mal anschaut, der ist fast vorbei und hatte so viel im Gepäck. Was alles geschah, ich kann es ohne meine Aufzeichnungen gar nicht mehr nachvollziehen. So viel Heilung, so viel loslassen, erkennen, erinnern … aber auch Berührung, tiefste Tränen und verzweifelte Momente … sie alle haben mich (und euch) hierher gebracht, machen wir was draus 🙂

Wer mehr hören möchte und wissen möchte, wo ich die Überschrift her habe, dem stelle ich hier den Link dazu ein, sehr hörenswert, denn die Worte von Eva nehmen Druck raus, lassen erkennen, dass wir alle richtig sind, wie wir sind und geben Lösungsansätze:

https://www.proudtobesensibelchen.de/folge/088-proud-to-be-sensibelchen-mit-den-tipps-der-paartherapeutin-interview-mit-eva-maria-zurhorst/

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Eine weitere Welle

Und weiter geht es in Wellenbewegung … tief und tiefer hinein. Mein Körper hat seit drei Tagen nur noch Kraft, die wirklich nötigsten Dinge zu tun. Dauermüdigkeit, Kopfdruck, Schlappheit, kaum Kraft, wenig Konzentration … all das zeigt mir, es geht gerade langsamer – es ist Integrations- und „Aufräum“zeit.

Viel wurde in den letzten Wochen gelöst, geheilt, angeschaut, bewusst gemacht, manches auch mehr im Verborgenen verändert, angepasst, losgelöst, nach oben gespült. So viel, dass sich alles gerade anders – ja erneut neu anfühlt. Der Weg in ein ureigenes Leben scheint gerade an einem Wendepunkt angekommen zu sein. Hier sehe ich Hinweisschilder vor mir: eins zeigt geradeaus, das andere zur Seite … ich entscheide jetzt ganz bewusst, wo ich weiter gehe. Dabei spüre ich mehr denn je, was meine Seele sich wünscht, was mein Seelen- und Herzensweg ist und wo es jetzt entlang geht. Ich spüre auch, dass ich keine Kompromisse mehr machen kann und so manches enge „Korsett“ aufsprengen werde und muss. Ich spüre, dass ich freier bin als bisher und klarer in meine Wahrnehmung, die mir sagt, was mir gut tut.

Da ist gerade ein sanftes Gefühl in mir, ein Gefühl, das mich einhüllt, wie wenn „meine Seele die Arme ausstreckt und mich ganz umfängt“ 🙂 . Dieses Gefühl trägt mich weiter und stärkt mich dahingehend, dass ich auf meinem Weg bleibe, egal, ob das Außen anderer Meinung ist oder nicht. Doch erstaunlicherweise bekomme ich gerade sogar Rückendeckung dafür, dass ich wahrhaftig darüber kommuniziere, was und wie ich jetzt leben möchte. Das ist ganz neu und berührt.

Und so geht es jetzt darum, zu seiner eigenen Wahrheit zu stehen und diese auch nach Außen zu tragen. Das dürfen wir üben und in uns stärken, denn den Mut haben wir ebenfalls tief in uns. Wer sich erinnert, wird ihn spüren und jetzt beginnen zu leben. Auch wenn man erst mal nur einen kleinen Schritt geht, wenn man nicht sieht, wie sich alles fügt, wenn man sich nur noch ins Vertrauen fallen lassen kann, im Wissen, es geschieht jetzt zum Besten der Seele … gerade dann wird man belohnt und spürt den roten Faden. Meiner hat sich vor ein paar Monaten bemerkbar gemacht, war unterschwellig die ganze Zeit präsent und lässt mich jetzt der Richtung folgen, in die ich mich schon vor Jahren träumte … doch jetzt wird aus dem „Träumen“ ein „Leben“ – endlich 🙂

Es gibt gerade nicht mehr Worte, die das hergeben, was in mir geschieht. Ich spüre nach, ich fühle und bin, ich nehme mir mehr Ruhe als sonst und fließe mit … und so möchte ich auch dir Mut machen, deiner inneren Stimme zuzuhören, den Impulsen zu folgen, dich ganz auf dich einzulassen und nicht zu verzweifeln, wenn du dich gerade kaputt, müde, desorientiert oder komisch fühlst. Alles wird jetzt in neue Bahnen geschoben, du ebenfalls. Lass es zu und fließe mit, du wirst spüren, dass sich ganz viel öffnet und neu werden will 🙂

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