Die Spirale dreht sich hoch

Es geht hoch und höher, schneller und schneller … oder? Ich habe das Empfinden, dass es mich in manchen Momenten fast überrollt und in Felder mitnimmt, die im Nachhinein seltsam anmuten. Oder besser, wo ich mich frage, warum das so sein sollte.

In diesen Tagen kam mir immer wieder mal die Achtsamkeit abhanden, wodurch ich mich in echt blöden und ärgerlichen Situationen wieder fand – Stichwort: Blitzer auf den Straßen und das gleich mehrmals. So etwas habe ich in den letzten 20 Jahren nicht erlebt. Es war fast, als ob ich in „meiner“ Welt unterwegs war und die andere Welt mich trotzdem in ihre „Fänge“ nahm. Ich war teils wie ausgeschalten und konnte einfach nicht reagieren. Sonst geschieht es meist, dass ich „gefahren werde“ und immer meine Beschützer und Engel dabei sind. Doch dieses Mal sollte das passieren … hm … auch wenn ich dadurch noch einmal einen Schockzustand in mir lösen konnte, ist die Art und Weise dieser Geschehen oft für den Verstand nicht nachvollziehbar.

Das war aber nur am Rande dieser Tage. Das Andere, mich Mitnehmende, ging viel tiefer. Auch hier lösten sich Schichten auf, wurde etwas in mir gerade gerückt, konnte ich Frieden schließen und mein Hier und Jetzt ganz anders wahrnehmen. Was genau sich gedreht hat, bekomme ich noch nicht klar, muss es vielleicht auch nicht. Doch das sich was gedreht hat, dass spüre ich sehr deutlich 🙂 … ein unmissverständliches Zeichen dafür ist immer, wenn ich beginne, Möbel zu rücken und etwas im Außen zu verändern 😉 … das zeigt mir dann, dass auch im Innen einiges geschieht und geschehen ist.

Die Spirale dreht sich hoch, die Energien nehmen erneut Fahrt auf, die Sommer-Sonnenwende naht. Seit Tagen spüre ich diese Flutung als starke Liebesschwingung in meinem Herzen. Ich komme schneller und leichter in meine Medi und spüre, wie die Liebe mich flutet und mich einhüllt. Das genieße ich sehr 🙂

Wichtig finde ich gerade, dass ich mein Feld immer wieder aufbaue, dass ich bei mir bin, um zu fühlen und um wahrzunehmen. Ich lerne immer wieder neu, meine Bedürfnisse zu sehen und diese zu leben. Ich übe mich darin, noch genauer hinzufühlen, was für mich richtig, also meine Wahrheit ist. Das fordert ganz schön, hat doch jeder von uns seine Wahrheit und möchte diese leben. Da kann es schon vorkommen, dass man sich verläuft und in einem anderen Feld wieder findet. Auch weil vielleicht Bilder auftauchen, wo man meint, dass passt zu den eigenen Träumen. Doch sehr oft sind diese Bilder verpackt oder nur die Eckdaten stimmen. Schaut man tiefer, passt es dann doch nicht … es ist gerade ein ständiges Hin und Her, ein Suchen und Austesten, fast wie ein Zick-Zack-Lauf, bei dem man mal hier und mal da aneckt … eine klare Linie scheint nicht da zu sein, scheint wohlgemerkt.

All das hat wohl damit zu tun, dass sich die auflösenden Felder mit den neu zu justierenden überlappen, dass Dinge gehen und Dinge kommen, dass wir uns öffnen und anderes entlassen, dass alles immer neuer wird (oder auch das Altes neu erscheint oder beleuchtet wird).

Folgendes las ich heute bei FB, danke Martina 🙂 :

Wie geht es weiter? Nährst Du es mit Deinem Gefühl, kannst Du wirklich fühlen, wie es da ist?
Und vertraust Du auf Deine Kraft, die Geduld der schrittweisen Umsetzung?
Wisse, dass immer, wenn die Ungeduld im Spiel ist, Dein Herz nicht mehr dabei ist.
Denn sonst hättest Du Freude am Erschaffen, die Freude, die die Menschen kennen, wenn etwas auf Erden Gestalt annimmt. Im Spiele des unschuldigen Kindes.
So sei im Moment, spür das Leben in Dir, das sich erfahren will. Spür Deinen Körper, Deinen Atem, Du bist Mensch und Licht zugleich. Und segne jetzt schon, was werden wird. …

Oh ja, die Ungeduld – sie ist auch eins meiner Themen. Es ist ja oft auch so, dass man einfach spürt, dass sich endlich was verändern muss und man sieht nichts, wirklich nichts. Das frustriert und man bekommt Streß, eben weil man „will“. Da fließt nichts mehr, kann ja auch nicht, denn wenn alles „zu“ ist, wird auch der Fluss blockiert. Für den Moment spüre ich das alles so deutlich, ob ich es schon leben kann oder demnächst mich daran erinnere, wenn es mal wieder „drückt“?

Es ist schon komisch, ich sehe auch jetzt keine Linie für mich, spüre aber, dass diese Veränderung der letzten Tage Bewegung bringt. Wie, wann, wohin, was … es steht wie immer in den Sternen oder verbirgt sich in den unendlichen Weiten … oder … es ist in meinem Lebensplan enthalten, der sich eben immer nur schrittweise enthüllt. Hier wünsche ich mir so manches Mal viel mehr Klarheit. Ich möchte einfach verstehen, warum was wie war und ist oder auch mal sehen können, ob der nächste Schritt auch der nächste sein soll, ohne wieder irgendwo gegen zu rennen. Vielleicht kommt auch das mal noch, wer weiß …

Jedenfalls wie immer, laufen hilft mir 🙂 … ich war seit längerem mal wieder draußen die große Runde laufen, barfuss, den Boden fühlen, den Wind einatmend, die Sonnen aufnehmend … das sind die Momente, wo noch am ehesten Klarheit oder Neues kommt 🙂

PS: Und ich freue mich immer über Wertschätzungen und Spenden und danke schon mal all Jenen, die mir diese mit liebevollem Herzen zukommen lassen ♥

Verwirbelungen und die Heilung des Schmerzkörpers

Die Phase des Aufatmens war gestern recht schnell vorbei. Am Morgen fühlte ich noch das, was ich schrieb, ein wenig später wurde alles neu aufgewirbelt. Und das im wortwörtlichen Sinne. Dieser fast als schneidend empfundene Wind ging wohl in alle Felder, alle Zellen und war einfach nur unangenehm. Er brachte die Unruhe dort draußen auf den Punkt und zeigte für mich im Außen, was auch in uns gerade ab geht. Alles wird erneut verwirbelt, durcheinander gebracht, „aufgerauht“ (mir fällt grad kein anderes Wort dazu ein), damit noch einmal eine Tiefenheilung geschehen und alles neu zusammen gesetzt werden kann. Ich meine das jetzt auch im übertragenen Sinne, natürlich sind wir schon komplett, doch dieses Neuwerden fühlt sich oft an wie eine völlige Auseinandernahme und anschließende Neuzusammensetzung.

Bei mir geht es gerade um meine Mitte, den Solarplexus, die mittigen Organe und alles, was damit zusammen hängt. Ich spüre seit zwei Tagen dort einen Schmerz, der einfach sitzt. Er kommt weder vom Essen oder der Verdauung, noch habe ich mich körperlich verausgabt (jedenfalls nicht so, dass dieser Schmerz daraus hervor gehen könnte). Er war bis gestern sehr rätselhaft, ich ahnte nur, dass es um eine Tiefenheilung geht, denn all meine festgeballten und einst nicht gelebten Emotionen saßen an dieser Stelle. Hier begannen auch oft meine Panikattacken.

Jetzt fühlt es sich so an, als ob sich dort trotz aller bisherigen Heilungen und dem bewussten Hinschauen, noch etwas lösen wollte/muss. Hier sitzen und saßen festgesetzte Muster und Dinge, die sich gerade wie eine geballte Energie anfühlen. All das muss raus, muss ins Fließen kommen, möchte jetzt in die Heilung gehen. Soweit war mir das auch gestern schon klar. Doch ein entscheidender Hinweis bei youtube führte mich zu einem Video über die Heilung des Schmerzkörpers. Das wiederum deckt sich mit dem, was ich wahrnehme, nur nicht in Worte bringen konnte. Diese Schmerzen zeigen mir gerade, wo in meinem Körper eine Stelle ist, auf die ich achtgeben darf und die gerade jetzt ganz viel Aufmerksamkeit bedarf. Hier sitzen meine Emotionen, hier entstehen meine Ängste, hier zieht sich was zusammen oder ballt sich als Kloß, wenn etwas nicht stimmt. Hier werde ich aber auch frei, wenn ich mitschwinge. Hier sehe ich meine innere Sonne 🙂 … und so fällt mir ein, dass genau dieses Bild gestern als erstes auftauchte, als ich darum bat, mir zu zeigen, was da so schmerzt und worum es geht.

Ich male oft die Sonne als eins meiner Liebslingsmotive und eins der Bilder hängt in meinem Zimmer. Diese Sonne war es, die mich da so anlachte und zu verstehen gab, dass in dem Teil meines Körpers ebenso meine Sonne wohnt. Um diese jetzt noch heller erstrahlen zu lassen, um die innere Kraft und Macht zu leben, um überhaupt mein Lebensfeuer voll auskosten und zeigen zu können, braucht es diese Heilung, die da eben geschieht.

Mein Verstand wollte ganz andere Dinge tun und hatte ja die Hoffnung, dass sich die Vollmondenergien so langsam zurück ziehen und meine Kraft ausreicht, doch wie man sieht, es kommt wieder anders 😉 … ich darf heilen, mich hingeben, ausruhen, schlafen (wenn das doch mal ginge …) und einige Schritte langsamer gehen.

Wir gehen da gerade durch eine hochenergetische Zeit, wieder einmal wird vielleicht so manch einer sagen 😉 … doch wenn wir uns anschauen, erst der Vollmond, jetzt zwei Portaltage, nächste Woche Sommer-Sonnen-Wende und Neumond … muss ich noch was sagen … außer: „Meine Güte, sind wir schon in der Mitte vom Juni???“ 😉

Dieser Sommer ist so ganz anders als die bisherigen. Dieses Tempo reißt einen teils dermaßen mit, ich suche dann immer mal wieder die Zeit und wundere mich, wo diese abgeblieben ist. Dann wieder geht alles so zögern … jeden Tag was anderes, jeden Moment neu schauen, was jetzt dran ist. Schaut nach draußen, das Wetter zeigt es ebenso, Beständigkeit ist etwas anderes. Mir macht es Mühe, mich den wechselnden Temperaturen anzupassen, von heiß auf moderat umzuschalten, diesen komischen Wind zu ertragen und dabei meine Ruhe nicht zu verlieren. Es braucht einiges an Raum, an eigenen Feldern, an Rückzug und Besinnung auf das, was grad ist, um sich in diesen Zeiten nicht zu verlieren. Und es ist wichtig, sich jeden Tag, ja jeden Moment zu fragen: „Was fühlt sich jetzt für mich gut an?“

Nicht immer gelingt das so leicht, doch mit zunehmender Übung wird es besser. Aufmerksam sein, offen sein, alle Antennen auf Empfang stellen, den inneren (und manchmal auch äußeren) Botschaften lauschen und den Träumen zuhören (und diese gegebenenfalls notieren) bringt zumindest bei mir gerade sehr viel an Klarheit.

So .. und jetzt gehe ich weiter in meinen Heilraum und verbinde mich mit meiner inneren Sonne 🙂

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Aufatmen?

Können wir endlich wieder aufatmen? Was für kraftvolle Tage das doch wieder waren! Puh, mich hat es noch mal ziemlich tief hinab gezogen, ganz besondere Dinge wollten geheilt werden. Nur die Art und Weise hat mich ziemlich in einen Schock versetzt. Doch war dieser wohl nötig, damit ich die Heilung zulassen konnte. Und sie brachte mir als Geschenk, dass ich wahrnahm, wie ein besonderer Anteil zu mir zurück kam. Dieser war zuerst klein und zerzaust, wuchst dann durch meine Aufmerksamkeit und Liebe zu etwas Großem, hellen und sehr, sehr Kraftvollem heran, bevor er sich mit mir vereinte. Ich wusste sofort: Ich war diese Kraft! Ich bin diese Kraft und dieses Licht!

Nur körperlich spürte ich dies so nicht. Ich war müde … wieder mal (oder immer noch?) … konnte nicht gut schlafen, spürte, dass alles viel mehr anstrengte als normal und dass mein Körper gerade lange Pausen benötigt. Also ging ich alles eben ein wenig langsamer an.

Es war wichtig, noch mal bestimmte Dinge bewusst abzuschließen. Immer wieder auch loszulassen und sich dem Fluss hinzugeben, denn das scheint mir eine der jetzigen Übungsfelder zu sein. Man kennt es und möchte alles durchplanen, doch meist kommt es dann doch anders …

Etwas war noch seltsam, ich war gestern morgen mal wieder seit längerem draußen unterwegs und kam mir vor, als ob ich mehrere Wochen weg gewesen wäre (dabei waren es bestimmt nur Tage). Alles schwang anders … dieses Empfinden hatte ich ja schon mehrfach, meist dann, wenn sich in mir etwas verändert hat. Ich genoss diesen Sonntagmorgen, die Stille und „meine“ Vögel und lud mich auf mit dem Grün und der Kraft der Natur. Auch die Sonne gab gestern mal wieder ihr bestes und ließ mich den ganzen Tag einfach sein. Wie stärkend und erholsam, mal nichts tun zu müssen und sich nicht selbst ständig antreiben zu wollen. Warum das gerade gestern so leicht ging, kann ich nicht sagen, doch es war immens wichtig für mich. Denn dieses Hin und Her zwischen den verschiedenen Feldern strengt ziemlich an.

Und so fühlte sich das endlich mal nach aufatmen an und so, dass die Vollmondenergien sich jetzt integrieren können, aber auch so, dass sich meine Heilung Stück für Stück fortsetzt und mich so immer freier macht und immer mehr zu mir selbst bringt.

Ich wünsche euch eine schöne Woche und ein leichtes Mitfließen … die Zeichen werden deutlicher, die Führung klarer, der Weg breiter … die Synchronizitäten passender, genießt diese Zeit 🙂

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Eine neue Zeit

Der Juni nimmt Anlauf und bringt sie, eine neue Zeit. Mein Empfinden hat sich in den letzten Tagen so sehr verändert, dass ich immer wieder Raum brauche, um all das zu sortieren. Es ist gerade mal etwas mehr als eine Woche her seit dem Neumond. Ich habe allerdings das Gefühl, schon wieder so viel bewältigt zu haben.

Dieser Neumond, ich schrieb darüber, dass er noch einmal einiges gelöst hat. Seitdem war etwas anders bzw. ist etwas anders. Mein Inneres verströmt Frieden. Obwohl mein Umfeld teils orientierungslos agiert, stehe ich da und spüre diesen Frieden. Gleichzeitig komme ich mir vor, als ob ich neu geboren werde. Oder anders ausgedrückt, als ob ganz viele Schichten um mich herum einfach nicht mehr da sind und sich jetzt Dinge einen Weg ans Licht bahnen, die ich nie in mir vermutet hätte. Ich beginne zu leben! Erstaunlich, dieser Satz, nicht wahr? Meinte ich doch, dies schon eine ganze Weile zu tun. Doch erst mit dieser neuen Veränderung kann ich sehen, dass das, was ich bisher mein Leben nannte, vielleicht ein Bruchteil davon wahr. Jetzt geht da was auf! Ich werde wieder ICH! Ich erlebe die Freude, all dies in mir zu entdecken, werde wieder zum Kind, das singt und spielt, das ausprobiert und sich nicht entmutigen lässt, dass sich in Abenteuer stürzt und einfach mal Dinge macht, ohne lange zu hinterfragen. Ich folge meinen Herzimpulsen … und das ist sowas von toll!

In manchen Momenten frage ich mich, wieso ich erst jetzt all dies wieder entdecke, Dinge, die ich schon als Kind mochte, doch vor allem Dinge, die ich mir bisher einfach nicht zugestanden habe. Jetzt setze ich sie um und merke erst hinterher, wie neu das alles ist.

Das Gute an der Sache, mir wird nicht mehr langweilig 😉 … wie oft habe ich in den letzten Jahren hier gesessen und wusste nicht, was tun. Wie oft wartete ich, dass der Tag herum ging, weil nichts zu passieren schien. Doch jetzt, jetzt muss ich schauen, wie ich all die Impulse in die Umsetzung bekomme ohne mich zu überfordern. Ein ganz neuer Aspekt meine Lebens, echt 🙂

Es macht so Freude, immer wieder neu einzutauchen und die Schätze in mir nach oben zu holen. Und es berührt, wenn ich die Momente mit mir so sehr genießen kann. Denn das, was da jetzt geschieht, ist die Voraussetzung, dass man sich auf anderen Ebenen begegnet. Denn ich spüre, wie sehr dies alles zur Heilung beiträgt, leichter, bewusster, freudvoller … ja, auch so kann Transformation sein!

Wahrlich, eine neue Zeit ist im Kommen (und der Juni hat gerade erst begonnen 😉 ), eine Zeit, die wir uns so gewünscht und ersehnt haben. Unsere „alten“ Leben sind gelebt, dürfen sein, müssen aber nicht ständig neu wiederholt werden. Sie zeigen sich, all die antrainierten Muster und die Glaubenssätze, doch sie zeigen sich nur, damit wir sie endgültig neu schreiben und neu leben. Das alles kann man nicht erklären, nur noch fühlen, wahrnehmen, was gerade ist, mit fließen, sein … der Wandel geschieht – ich will jetzt nicht sagen, ganz von allein, denn wir haben genug dafür getan – doch er geschieht, wenn wir uns dem Fluss hingeben. All diese Sätze (dem Fluss hingeben, hab Vertrauen, lass los) haben mich auch immer wieder frustriert, solange ich nicht selbst erfahren habe, dass dem wirklich so ist. Es wird leichter, das ist gewiss, das erfahre ich, das teile ich mit … damit jeder, der dies so noch nicht wahrnimmt, die Hoffnung erfährt und weiß, es ist so!

PS: Noch eine Episode am Rande (und für manchen eine wichtige Mitteilung):

Ich erlebte gerade, dass sich auch im System einiges ändert, was mich zutiefst berührte und was ich hier als so wichtig erachte, dass ich es teilen möchte. Kurz zur Erklärung: ich bin seit vielen Jahren Hartz 4 – Bezieher und gleichzeitig mit Gewerbeschein in Vollbeschäftigung selbständig. Dies ist eine Art „Sonderform“ beim Jobcenter, wo man weitestgehend in Ruhe gelassen wird und schon bisher weniger Kontrollen ausgesetzt war. Mir brachte es die Möglichkeit, mein Leben so zu gestalten, wie es für mich passt und mich so intensiv weiter zu entwickeln.

Jedenfalls musste man einmal im Jahr eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, die diverse Aufforderungen enthielt (z.B. Abmeldepflicht bei Reisen und Urlaub, Mitwirkungspflicht bei der Arbeitssuche, Termineinhaltung …). das Ganze hatte einen starken energetischen Einfluss und engte gewaltig ein. Nun war wieder der Zeitpunkt, an dem diese Vereinbarung erneuert werden sollte. Mein Berater wand sich ein wenig und meinte dann, dies wäre nicht mehr nötig. Man hätte „da oben“ mal einen lichten Moment gehabt und festgestellt, dass die Selbständigen beim Jobcenter ja schon in ihrer Selbständigkeit eingegliedert seien. Was bedeutet, man lässt uns freie Hand!!! … außer den halbjährlichen Verdienstnachweise wird nichts weiter mehr kontrolliert.

Ich fühlte mich nach dieser Aussage so frei, so reich beschenkt … ich spürte es so deutlich, dass auch dort langsam, aber immerhin, sich etwas bewegt und … ich nahm und nehme es an als Segen für die neue Zeit, die jetzt beginnt 🙂

(Ich schreibe darüber, weil „man“ die Betroffenen nicht über diese Veränderung informiert und informieren wird. Jeder kann sich selbst denken, warum! Doch je mehr davon wissen, desto freier wird auch dieses Feld. Wer genaueres dazu wissen möchte, kann mich gern kontaktieren!)

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PPS: Und ich freue mich immer über Wertschätzungen und Spenden und danke schon mal all Jenen, die mir diese mit liebevollem Herzen zukommen lassen ♥

Kurzes Update zwischendurch

Heute mal ein paar Zeilen zwischendurch … das Sommerwetter lässt uns kaum ruhig sitzen, mich zumindets nicht 😉 … es ist einfach auch zu schön, endlich die Sonne voll genießen zu können, aufzutanken, den blauen Himmel so frei von allem zu sehen und in diese Farben einzutauchen …

Gestern Abend dann spürte ich eine verstärkte Unruhe aufkommen, die ich mir nicht gleich erklären konnte. Zum einen schwingt einiges im Feld, was irgendwie Veränderungsenergie in sich trägt, ohne schon konkret Bilder oder Impulse zu schicken. Das macht ein wenig hippelig 😉 … Zum anderen sah ich, dass wir plötzlichen Magnetsturm haben und das nicht zu knapp. Das erklärt dann auch, warum ich gestern abend nicht einschlafen konnte. Ich nahm alles so verstärkt wahr, seien es die Vögel, deren Gesang ich ja sonst liebe oder einen Hund, der stundenlang bellte … ich spürte diese Unruhe, die sich so auch im Außen zeigte, aber wohl mehr innerlich (in mir) und in den verschiedenen Feldern schwingt.

Das heißt für mich, noch bewusster schauen, womit ich mich umgebe, mich erden und immer wieder erden (ich laufe hier kilometerweit, einfach aus Freude am Sommerwetter und den Begegnungen dort draußen). Heute morgen wir ich zeitig im Wald. Was für eine heilsame Zeit! Dieses Grün! Die Vögel mit ihrem Morgenkonzert, die Sonne mit ihrem Lichtzauber … wunderschön und sehr hilfreich beim Zentrieren, beim zur Ruhe finden und sich an all den Wunder zu erfreuen …

Ich glaube, das ist gerade wieder besonders wichtig, sich viel draußen aufzuhalten und das Sonnenlicht zu tanken, was uns in den letzten Monaten so lange vorenthalten wurde (natürlich in Maßen und so, wie es einem gut tut). Ich spüre immer wieder, wie mich die Bewegung in der Natur bei mir ankommen lässt, wie sie neue Ideen bringt, mein Feld weitet und öffnet, meinen Fokus verändert, manches klarer macht und einfach hilfreich ist …

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Wer von euch Unterstützung möchte oder spürt, dass Worte hilfreich sein könnten, dem lege ich mein neues Buch „Wenn die Seele ruft“ ans Herz. Hier spürst du, dass du mit all deinem Empfinden nicht allein bist und findest Halt und so manchen Tipp, wie du dir diese Zeit erleichtern kannst. Zu bestellen im SHOP oder bei mir per Mail oder Anruf!

Und hier mal ein paar Impressionen von heute morgen 🙂

Neumondenergien – Lebenswege werden neu geschrieben

Ich schau mal, wie ich das, was seit gestern alles in mir geschehen ist, in Worte bekomme. Dieser Neumond hatte es ähnlich in sich wie der letzte Vollmond, als ich schon einen Teil von mir (in diesem großen Kristall) wieder gefunden hatte. Seitdem floss meine Kreativität wie nie zuvor, mit viel Freude und viel weniger Zweifeln. Ich folgte einfach meiner Spur (zumindest was die Kreativität anbelangt)!

Seit ein paar Tagen baute sich nun diese Neumondenergie mit samt den zwei Portaltagen auf. Für mich sehr spürbar. Ich wurde erneut geführt zu schreiben, tauchte dabei so tief ein, dass es sich anfühlte, als würden die Worte ein Teil von mir (und der Inhalt natürlich auch). Ich spürte, es geht hier nicht nur darum, Botschaften zu bringen und mitzuteilen, was ich als wahr und wichtig empfinde, vielmehr ging es darum, mich selbst zu heilen. Auf diese Weise sehr besonders und tiefgehender als bisher. (Mehr dazu demnächst, wenn ich dieses weitere Buch teile und vorstelle).

Gestern nun dieser Neumond, ich war noch in den emotionsgeladenen Feldern der letzten Tage, in denen schon ein Stück weit die Verbindung zu mir erneuert wurde und sollte doch gleichzeitig raus gehen und mich einem bestimmten Feld stellen. Dabei traten verschiedene Situationen auf, die ich im ersten Moment nicht verstand. Also floss ich mit, bis ich spürte, dass es genug war, trat den Rückzug an und ergab mich dem Rest des Neumondtages. „Ergeben“ deshalb, weil ich durch die viele Bewegung und Sonne einfach k.o. war. Und so dachte ich, einer erholsamem Nacht entgegen zu sehen. Diese begann recht früh, fühlte ich doch zunehmenden Kopfdruck an der Stirn. Ich dämmerte immer mal wieder weg, wachte aber auch immer wieder auf. Dann kam ein Bild: ich sah mein Chakrasystem, wie es neu geordnet (überschrieben) wurde.

Später, zwischen 21.00 und 22.00 Uhr (da war wohl der Neumond exakt), erfuhr ich seltsame Dinge. So richtig bewusst war mir das in dem Moment gar nicht, doch es zeigten sich klare Bilder. Mir war, als würde ich von meinem bisherigen Weg angehoben und auf einem neuen Weg wieder abgesetzt. Für mich bedeutet das jetzt nicht, dass alles bisherige falsch lief. Ich erfahre es so, dass sich Brocken lösten, Anteile zurück kamen, ich irgendwie zurecht gerückt wurde … und so dadurch ein neues Gefühl in mir entstand. Ich konnte sehen! Ich konnte sehen, was mir bisher verborgen war. Dabei traf es mich sehr, als ich fühlte und sah, wie alles, was ich meinte, leben zu wollen, unbedingt auf eine bestimmte Art und Weise umsetzen zu müssen, wie eine Seifenblase zerplatze. Zurück blieb ich, neu, nackt, noch ein wenig unsicher … und auch ein wenig zweifelnd, weil das, was da jetzt geschieht, so gravierend daher kommt und ziemliche Auswirkungen haben wird. Aber ich kann auch Erleichterung spüren und erkenne, es geht immer und in jedem Moment nur um mich! Wie fühle ich? Wie geht es mir damit? Ist es meins? … Ich merke aber auch, dass es Bewusstheit braucht, diese neu überschriebenen Felder oder auch Stränge wirklich anzunehmen und zu leben. Das heißt auch, darauf zu achten, nicht wieder in die alten Rollen zurück zu fallen. Ich glaube, es sind Übungfelder, denen ich mich jetzt stellen darf und stellen werde, immer im Kontext und der Erinnerung an die Bilder dieses Neumondes. Dieser Brocken, der da von mir gefallen ist, muss ganz schön riesig gewesen sein. Ich staune auch, dass immer noch was nach kommt, wo ich meinte, schon längst fertig zu sein 😉

Jetzt geht es darum, das „Neue“ sich integrieren zu lassen, zu verstärken, zu nähren und alles, was damit in Zusammenhang steht und geheilt werden will, die Zeit zu geben, zu heilen. Es ist viel, was da gerade geschieht, es geht tief, noch tiefer und es ist fast … ja, wie heimkommen, wie ankommen … bei mir, in mir? Ich glaube schon … die inneren Bildern lassen sich etwas schwer in Worte bringen, sind auch nicht eins zu eins in Worte zu übersetzen … und vielleicht sind das Erleben dieser Tage eh bei vielen sehr unterschiedlich geprägt.

Ich bin dabei, die Kraft in mir zu finden und jetzt mehr denn je zu leben. Es geht darum, mich nicht hinter Konstrukten, Menschen oder vermeintlichen Ideen zu verstecken, es geht darum, mich selbst zu leben! Diesen Unterschied kann ich sehr deutlich spüren … und für mich fühlt es sich wirklich so an, als ob mein Lebensweg neu geschrieben und mir deutlich gezeigt wurde. Damit ich ihn so gehe, wie es für meine Seele passt, nicht wie mein Verstand meint, dass es sein soll …

Was für Zeiten, ich fühle mich immer wieder überrascht, wie anders so manches daher kommt und was so alles im Inneren erlebt werden kann. Das Außen „spielt“ mit, auch das fasziniert. Denn zurück geblickt, passt jeder Moment in dieses Szenario hinein, auch wenn ich es im Jetzt-Moment oft noch nicht verstehen kann. Doch die Klarheit kommt schneller und ist deutlicher als bisher.

PS: Und ich freue mich immer über Wertschätzungen und Spenden und danke schon mal all Jenen, die mir diese mit liebevollem Herzen zukommen lassen ♥