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Frieden

Gestern hat sich später dann ganz leise Frieden bei mir eingeschlichen. Nachdem ich meine inneren Kämpfe aufgegeben habe, aufgeben musste, war wohl der Weg frei. Momentan genieße ich dieses Gefühl 🙂

Ich wünsche mir und uns allen, dass die letzten Tage dieses Jahres in Frieden schwingen, dass sich die große Leere mit Neuem füllt, dass sich Wege zeigen und Menschen finden, dass wir Miteinander in diese neue Zeit gehen ❤

Lasst uns die Brücke überqueren … 🙂 ❤

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So dazwischen

Die letzten Tage waren gefühlt still. Ich fühle mich müde. Zu müde, um in Aktion zu sein. Müde von all dem, was ich in diesem Jahr an Bewegung erfahren habe. Kaum dass ich meinen Blick heben kann, um um mich zu schauen. Doch wenn ich ihn hebe, sehe ich weiter – nichts. Ich komme mir immer noch vor, als ob dieser Tunnel kein Ende nehmen will. Rudern und nach Haltepunkten suchen bringt nichts. Denn sie alle sind verschwunden. Es ist wie ein Dazwischen, wie ein Hin- und Hertrudeln ohne recht zu wissen, was da geschieht.

Es ist zwar schön, dass viele Botschaften davon sprechen, dass wir jetzt diesen großen Transformationsabschnitt beenden. Sie sprechen auch davon, dass wir uns Zeiten nähern, wo die Wunder fast von allein kommen und Zeiten, in denen wir uns selbst leben werden.

Leider kann ich dies so noch nicht spüren. Es sind weiterhin „nur“ Hoffnungsschimmer, die mich einen Tag an den anderen reihen lassen. War das eigentlich in dieser Zeit immer so? Wenn ich mal kurz nach draußen schaue, die Welt hetzt herum, um das Weihnachtsfest vorzubereiten und Jahresabschlüsse zu machen, doch hier wird alles immer langsamer. Ein seltsamer Kontrast.

Eigentlich wollte ich (m)einen Jahresrückblick schreiben, doch das ist wohl noch nicht dran. Auch in diese Felder komme ich gerade nicht rein. Manchmal meine ich schon, dass sich ja überhaupt nichts weiter bewegt, wären da nicht die anstrengenden Nächte oder die Energieflutungen, die mein Körper sehr wohl registriert. So in der Nacht zum 12-12-Tor, als ich (energetisch) dermaßen gefroren habe oder tagsüber, wenn mich die Hitze überrollt und ich alles von mir werfe. Von der Müdigkeit ganz zu schweigen.

Es fällt mir schwer, mich immer wieder vollkommen hinzugeben. Ich, als „Bewegungstyp“, soll still halten. Ich, die ich Veränderungen lebe und manches Mal herbei sehne, habe mich gerade meiner Angst gestellt, der Angst, dass sich eben nichts verändert und alles so bleibt (meine derzeitige Lebenssituation). Auch hier spielen vergangene Erfahrungen eine große Rolle, habe ich es doch einst über Jahre so erlebt. Doch dieser Angst dann wirklich gegenüber zu stehen, hat mich überrascht. Denn sie war viel kleiner als gedacht und sehr erfreut, als ich sie in meine Arme schloss. Der anschließende „Sternenregen“ zeigt dann doch, dass sich auch auf diesen Ebenen etwas tut.

Und trotzdem, diese Zwischenfelder fordern mich immer besonders. Nichts zu sehen und nicht zu wissen, wie weiter, nur der eine Haltepunkt – ich selbst, sonst um mich herum dunkle Stille …

Nun es sind ja auch die letzten der dunklen Tage, die Tage vor der Sonnenwende, wo eben die Dunkelheit am undurchdringlichsten scheint und die Hoffung schon zu erahnen ist, dass das Licht wieder kommt …

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Im Tunnel

Der Sturm fegt ganz schön durch die Lande. Mit ihm die dicken Schauerwolken und ganztägige Dunkelheit. Wir kommen der längsten Nacht näher. Doch es ist nicht nur das, was ich gerade als dunkel empfinde. Ich habe am Neumondtag versucht, irgendetwas zu fühlen, doch da war nichts. Ich hatte sofort ein Bild: ein Tunnel, durch den ich gerade gehe, rechts und links Mauern. Kein Durchkommen. Keine einzige Wahrnehmung in diese Richtungen. Es war seltsam. Ich konnte nur geradeaus weiter gehen …

Dieses „Tunnelgefühl“ verstärkte sich gestern Abend. Bis ich Nachts aufwachte und lange hellwach da lag. Hier kamen weitere Bilder. Ich sah, wie mich Engel an die Hand nahmen und mit mir in diesem Tunnel liefen. Sie zeigten mir, dass ich selbst die Dunkelheit in Licht verwandeln kann. Zumindest veränderte sich der dunkle, eckige Tunnel und wurde zu einer leuchtenden Lichtröhre.

Meinem Körpergefühl nach werden wir mit ziemlich heftigen Downloads geflutet. Es geht ständig hin und her, heiß – kalt, dann Kopfdruck, Müdigkeit, nur unruhig schlafen können, Zahn- und Nervenschmerzen und die gefühlte Unruhe. Diese spüre ich in mir, aber auch im Feld aller. Der Sturm trägt sicher dazu bei und wirbelt alles in der Tiefe auf. Die Erde bebt, die Menschen gehen in anderen Ländern auf die Straße, Wasser strömt vom Himmel wo monatelang Trockenheit herrschte.

Die intensive Transformation und Veränderung von allem geht weiter. Manchmal wünsche ich mir einfach nur, mal durchatmen und irgendetwas am Horizont erkennen zu können. Doch da liegt alles weiterhin im Nebel und in dieser großen Leere verborgen. Eine ganze Weile gelang es mir, diese anzunehmen, in mir aufzunehmen, sie zu sein. Doch auch hier gibt es Wellenbewegungen. Auch hier komme ich an Grenzen und sehne mich nach Klarheit. Endlich Klarheit. Endlich sehen zu können, wohin mich mein nächster Schritt führt. Dieses Situation zerrt momentan ganz schön an mir. Ich hangele mich von Stunde zu Stunde und tapse in dem leeren Feld mehr oder weniger orientierungslos herum. Kein Wunder, sind doch die meisten „Haltepunkte“ keine mehr, aufgelöst oder neu, so dass ich sie noch nicht erkennen kann. Kein Wunder, verschieben sich doch die Felder und wir uns mit. Alles ist neu – vielleicht, auf anderen Ebenen, nur noch nicht in der Materie und für mich als solches zu erkennen.

Ich hoffe jetzt mal, dass sich der Tunnelblick demnächst lichtet und ich sehe …

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Energie-Update – viel Unruhe im Feld

Seit einigen Tagen (ca. dem 1.12.) ist erneut viel Unruhe im Feld spürbar. Auch körperliche Befindlichkeiten treten vermehrt auf. Mein Blick auf die Seite von NOAA (der Info-Seite für geomagnetische und Sonnenstürme) brachte leider kein Ergebnis, die Seite steht seit dem 30.11.18 und aktualisiert sich nicht. Trotzdem fanden andere Texte zu mir, die von einem mächtigen Sonnensturm seit Samstag (1.12.) sprechen. So oder so, es schwingt vieles herein, anderes wird heraus genommen, es geht für uns immer weiter auf und ab.

Der gestrige Wetterwechsel brachte da eine Art Öffnung. All die bleiernen schweren Dauer-Grau-Wolken wurden vom Wind und den Schauern davon getrieben. Durchatmen war angesagt. Ein Gefühl wie Frühling, so mild. Der lang ersehnte Regen hat einiges rein gewaschen und neue Frische mitgebracht. Und ein Regenbogen krönte das Ganze hier noch 🙂

Innerlich arbeitet es weiter, durchaus auch nachts. Ich wachte letzte Nacht um 2.00 Uhr auf und war putzmunter. Das kenne ich so normalerweise nicht. Schlafe ich doch meist durch. Ich nahm es so hin und ließ mich in meine inneren Bilder fallen.

Am Samstag spürte ich nach jeder Mahlzeit Übelkeit, ich nenne diese schon eine Weile „Energieübelkeit“. Gestern morgen war da eine Unruhe in mir, wohl aber auch im Außen. Hier gingen ständig Feuerwehrsirenen und fuhren Krankenautos.

Jeanne Ruland schrieb bei FB:

Ein heftiger Sonnensturm überrascht sogar Experten. Ein starker Sonnensturm beeinflusst seit Samstagabend das Erdmagnetfeld – die Auswirkungen werden noch bis Dienstag zu spüren.

Neben Licht sendet die Sonne einen kontinuierlichen Teilchenstrom – den Sonnenwind zur Erde. Bei Sonnenstürmen können Sonnensturmausläufer schnell die Erde erreichen. Diese Energiestürme veränderten das Magnetfeld der Erde. Viele Menschen bemerken diesen Effekt auch körperlich. Bei Sonnenstürmen können die gehirnelektrischen Werte gestört werden, so dass es zu vermehrten Spannungskopfschmerzen, Schwindel bis zu Migräne kommen kann. Weiter kann es zu Muskelverspannung im Stirn-, Nacken und Schulterbereich kommen. In Einzelfällen zu Beschwerden bei empfindlichem Magen.

Rauß aus dem Kopf • rein in das Herz • Ausruhen • Wasser trinken • Pausen machen • gut auf sich achten

Also, wenn ihr euch komisch fühlt oder unruhig hin und her tigert, wenn da seltsame Befindlichkeiten sind oder ihr euch wundert, dass manches schon wieder da ist … siehe oben. Doch es muss nicht nur belastend sein. Ich spüre da gleichzeitig eine weitere Öffnung und noch tieferes Erkennen meines Selbsts. Und das genieße ich gerade total, denn es bringt mich mir noch näher 🙂

Derzeit freue ich mich auf jeden neuen Tag! Mein inneres Kind ist immer schon ganz gespannt, was es wieder Neues zu entdecken gibt oder wo es mitwirken kann. Denn die Ideen beginnen gerade zu sprudeln. Sie wollen in der Stille erfahren werden und dann wachsen dürfen 🙂

Eine lichtvolle erste Dezemberwoche euch allen, wir nähern uns dem nächsten Neumond ♥

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Ich danke allen Spendern der letzten Tage 🙂 : Claudia, Christian, Andrea, Detlef, Kirsten, Beate …

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Schwellenzeit

Der letzte Tag dieses so intensiven Monats beginnt. Wie geht es dir gerade? Weißt du noch, wer du bist, wo du bist, was du hier willst und sollst?

Was für ein November! Was für tiefgehende Tage liegen hinter uns. Nach dem letzten Wochenende, bin ich immer noch dabei, mich in meinem neuen Sein zurecht zu finden und hier einzurichten. Es ist so anders. Ich fühle mich anders. Da ist Leere, ganz viel Leere … nichts, was ich gerade tun müsste oder was mich irgendwohin zieht. Es ist der Moment, der sich mir gerade immer wieder neu zeigt. In so einem Moment kam der Impuls, jetzt doch ein paar Worte zu schreiben. Auch wenn es nicht wirklich viel zu erzählen gibt. Auch wenn da so wenig da ist wie bisher noch nie.

Ich fühle mich wie am tiefsten Punkt meines Lebens, denn ich habe alles losgelassen … derzeit keine eigene Wohnung, fast keine Einnahmen, keine Ahnung, wie weiter. Es kommen Bilder, Erinnerungen, Wehmut und Erkennen. Ich nehme hin, dass es mir in all den Jahren nicht gelungen ist, eine stabile Selbständigkeit aufzubauen, die mich trägt. Ich nehme weiter hin, dass ich für den Moment nichts weiß, nichts sehe, nichts will und tue. Ich erkenne, dass ich so nicht mehr weiter machen kann und will und dass es mir nicht möglich ist, in alten Systemen mich zu leben.

Ich lebe gerade nur für dem Moment und lasse mich durch diese Schwellenzeit hindurch führen. Anders geht es nicht. Dieses tiefen Punkt so zu erfahren, ist für den Verstand einerseits total interessant, aber auch zeitweise noch beängstigend. Doch die Faszination überwiegt und das Beobachten, was das alles mit mir macht. Denn da ist gleichzeitig ein tiefes Gefühl des Wissens und Vertrauens, dass ich trotz allem nicht verloren gehe und sich zeigen wird, wo und wie mein Leben weiter geht.

In diesen Tagen bin ich sehr bei mir. Ich fühle ein neues Feld in mir. Dieses Feld ist noch leer, aber stabil. Es ist hell und weit. Es wärmt mich, auch wenn ich darin nichts sehe. Ich stehe in diesem Feld, endlich stehe ich und laufe nicht mehr weg, schütte mich nicht mehr mit allem zu, was ich meine, doch tun zu können. Lange war das für mich normal, danach zu suchen, was ich tun könnte, wo es weiter gehen könnte, was denn noch funktionieren könnte. Ich war so in diesem Tun-Modus, dass da gar kein Raum war, dieses leere Feld mal ausgiebig kennen zu lernen. Dieser Raum ist jetzt jedoch da. Er trägt mich, erstaunlicherweise.

Und hier kommen sie, die Erkenntnisse. Hier lerne ich mich aushalten. Hier erfahre ich, wer ich wirklich bin außer den Masken, den vielen Schichten und dem vermeintlichen Sein. Es geht langsam. Ich taste mich vorwärts, schaue mich suchend um, erfahre mich in einer stillen Sanftheit. Ich fließe mit, erkenne, dass ich jeden Moment anders gestalten kann, wenn ich das will. Erkenne auch, dass ich mich jederzeit neu entscheiden darf und kann. Halte inne, werde noch langsamer, atme, bin. Das ist derzeit das, was mich ausmacht. So verlaufen meine Tage. Die Nächte sind aufwühlend, viele (durchaus auch komische und nichtverständliche) Träume. Fast jede Nacht ziehe ich um, räume aus und ein. Das, was ich tagsüber nicht bewusst sehe, passiert nachts. Auf anderen Ebenen „arbeite“ ich wohl umso mehr.

Das führt dann dazu, dass ich viel Ruhe benötige. In dieser Ruhe hilft es, wenn ich mich in meine inneren Räume begebe oder wenn ich mein neues Buch lese (siehe auch Buchempfehlung „Am Feuer der Mondfrauen“). „Am Feuer der Mondfrauen“ berührt mich so tief, weil es Dinge an- und ausspricht, die gerade jetzt zum Erkennen und Erinnern führen. Diese Worte die Liebe, die Nina da geschrieben hat, fallen einfach in mein Herz hinein und wärmen es. Sie sind wie Tropfen, die den Boden in mir benetzen, damit neue Samen sprießen können. Sie sind die Sterne, die meinen Weg erleuchten und mir genau das Licht schenken, das ich jetzt gerade brauche.

Es wird eine Zeit kommen, in der ich wieder „aufstehen“ werde. Es wird für uns alle diese Zeit kommen. Doch diese Schwellenzeit jetzt ist so wichtig, denn sie zeigt mir gerade etwas ganz Besonderes. Sie nimmt mich an die Hand und führt mich in mein eigenes liebendes Sein hinein. Zum ersten Mal gehe ich so tief, dass ich mich sehe, mich fühle und in diesem Fühlen und Wahrnehmen weiß, dass es reicht, wenn ich b i n. Berührung … in der Tiefe … Stille.

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Anmerkung:
Mein Wunsch ist es, mit meinen wunderschönen Naturkalendern für 2019 Herzen zu berühren. Da noch einige vorrätig sind, möchte ich noch einmal daran erinnern. Hast du Interesse oder möchtest einen Kalender verschenken, dann freue ich mich über deine Bestellung 🙂

Mehr zu den Kalender: https://lichtrose2.wordpress.com/kalender-und-mehr/ oder   https://www.infobewusstleben.de/kalender

Spenden nehme ich auch weiterhin gern an, jetzt mehr denn je 😉

Buchempfehlung „Am Feuer der Mondfrauen“

Dieses Buch von Nina Konitzer muss ich hier unbedingt vorstellen. Es ist ganz neu erschienen und gestern erst bei mir angekommen. Da ich mich gerade in einer ganz tiefen Wandlung befinde, ist dieses Buch  für mich wie ein Leitfaden. Hier fand ich Antworten auf meine Fragen. Hier ließ ich mich zutiefst berühren. Hier fühlte ich, dass es noch Jemanden gibt, der ähnlich wahrnimmt.

„Am Feuer der Mondfrauen“ berührt zutiefst, wenn du bereit bist, dich berühren zu lassen. Es nimmt dich mit, spricht klar aus, was ist und macht dir Mut. Es zeigt dir, dass alles immer wieder Wandlung ist, dass du sein darfst, wie du bist, dass es jetzt an der Zeit ist, alles loszulassen und dich nur auf dich einzulassen …

Für alle Frauen, deren Weg sie immer tiefer führt, die oft nicht mehr wissen, wie weiter, die sich nach Frieden sehnen und sich Freiheit wünschen, die mehr sind, als sie ahnen und die bereit sind, ihre Wandlung jetzt geschehen zu lassen …