Spiegelei ;-)

Stimmt, oder? … und ich meine kein Spiegel-Ei sondern Spiegeleien … 😉 … grins, musste selbst gerade lachen, als ich die Überschrift sah 😉

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Weißt du noch, wer du bist? Ein Rückblick auf die letzten Tage …

Der Sturm der letzten Tage, der sich im Magnetfeld zeigte und der heutige Beginn der 10-tägigen Portaltage haben wieder so einiges bewegt. Was ungemein auffällt, ist, dass die Zeit immer schneller zu vergehen scheint, ob man nun beschäftigt ist oder meint, dass gerade wieder mal nichts so richtig flutscht. Ruck zuck ist ein Tag rum, ruck zuck die ganze Woche … ich frage mich, wie das geht und mein Verstand ist ziemlich überfordert.

Doch das allein ist es nicht, was diese Tage so ausmacht. Eher dieser schnelle Wechsel zwischen den Feldern. Gestern war das bei mir ganz deutlich spürbar. Nachts sooo gut geschlafen (und lange) wie schon seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr. Aufgewacht in einem total friedlichen Feld, wie angehoben, wie eingehüllt, wie „nicht von dieser Welt“ … doch leider hielt das nicht an. Schon vormittags kam Unruhe in mir auf, Unruhe und totale Unentschlossenheit. Das kennen ich zwar schon seit einiger Zeit, doch wie ich am besten damit umgehe, habe ich noch nicht so recht raus gefunden. Diese Unentschlossenheit macht es mir nämlich verdammt schwer, eine Entscheidung zu treffen und sei diese noch so banal (z.B. „Was ziehe ich an?“ … wenn ich raus will: „Wo zieht es mich hin?“ … wenn ich gerade etwas kaufen möchte „Welches ist das passende Produkt für mich?“). Eigentlich sind das alles banale Dinge und mein Inneres doch so weit geschult, dass ich diesem sonst einfach folge. Doch wenn diese verworrene Energie in mir schwingt, scheint alles doppelt so undurchsichtig zu sein.

Und dies tritt nun schon seit einiger Zeit vermehrt auf. Vielleicht hat es ja damit zu tun, dass alles, bis in die kleinste Zelle, sortiert, erneuert und „poliert“ wird? Vielleicht sind all die Felder „schuld“, die sich vermischen, überlagern und stückweise auflösen bzw. einspeisen. Ich finde das zumindest echt seltsam und gewöhnungsbedürftig und frage mich, wie ich da größere Lebensentscheidungen treffen soll …

Es wechselt also alles enorm schnell und man schlingert so durch die Felder hindurch. Nicht immer angenehm, manchmal wird einem das auch erst nach einiger Zeit bewusst, wenn man schon wieder in einer Richtung unterwegs war, wo man gar nicht hin wollte. Ich find`s jedenfalls echt herausfordernd, da die eigene Spur nicht zu verlieren, immer wieder bei sich zu bleiben, nicht zu verzweifeln und alles „hinzuschmeißen“, weiter zu gehen, egal wohin, egal wie, egal, was als nächstes dran ist.

Zunehmend verwirrt mich auch, dass es wirklich jedem von uns anders geht. Wenn ich sehe, wie fühlig ich bin, wie sich diese Fühligkeit immer mehr auf meinen Alltag auswirkt, wie ich immer mehr auf mich acht geben muss, damit mein Raum gewahrt bleibt, damit ich auftanken und mich erden kann, damit ich die Wellen einigermaßen surfen kann … dann bleibt manchmal auch was auf der Strecke. Liest man hier und da doch: „Wir sollen das Leben nicht nebenbei vergessen, sollen Spaß haben und alles leicht nehmen!“ … ja klar, gerne doch, nur … alles aufnehmen, durchfühlen, innerlich zutiefst erfahren braucht nun mal Kraft, Raum, Zeit, Intensität, Hingabe und manchmal kommt dann Frust, weil es eben schwerer zu gehen scheint als bei anderen oder Verzweiflung, weil sich nichts im Außen zu bewegen scheint oder Wut, weil man mehr möchte, doch der Körper Ruhe braucht … vielleicht kennt ihr das ja auch?

All das schwingt in diesen Tagen in mir und will heute mal in Worte gebracht werden. Doch eins genieße ich gerade total … diesen sommerlichen Herbst! So golden, so strahlend, so warm, so klar … endlich wieder mal von früh bis abend Sonne pur, klarer blauer Himmel, goldene Blätter, herbstliche Duft, raschelndes Laub … einfach Natur pur und Schönheit in allen Facetten 🙂

Habt einen sonnigen Start in die Portaltage! Lasst euch darauf ein aber nicht dadurch einschränken! Nehmt an, was kommt (ich weiß, es ist manchmal leichter gesagt als getan 😉 )! und genießt die Sonne, sie heilt, sie schenkt uns jede Menge Licht, sie hilft beim Neuwerden … genießt einfach!

Meine hilfreichen Angebote dazu, bei denen ich in deiner Seele lese 🙂 :

Ich freue mich auf dich ♥

Und hier noch ein paar Impressionen von gestern 🙂

Frühmorgens im Wald:

Nachmittags im Wald:

Sonnenuntergang:

 

Meine neue Webseite

Endlich geschafft!!! Meine neue Webseite ist online 🙂

Ich lade dich ein, sie dir anzuschauen und dir das für dich Passende auszusuchen. Es gibt bekannte Angebote, neue sind dazu gekommen und andere habe ich verfeinert. Das alles war ein Prozess, der mich noch einmal ganz tief hat fühlen lassen. Ich durfte schauen, wo ich zu mir stehe und wo noch nicht. Ich lotete aus, was ich mir selbst wert bin und was mir das, was ich dir und der Welt zu geben habe, wert bin. Ich bin daran noch einmal gewachsen und jetzt super glücklich, dies vollbracht zu haben 🙂

Um meine Freude zu teilen, möchte ich den ersten 3 Bestellern ein Überraschungsgeschenk zukommen lassen 🙂 (gilt ab sofort … 12.10. um 17.00 Uhr)

Und nun wünsche ich mir, dass ich vielen Menschen mit meinen Gaben und Angeboten helfen kann, dass ich ihnen ein Begleiter sein kann, dass sie sich gesehen fühlen und ermutigt werden, ihren Weg in Freude zu gehen.

Herzlich willkommen bei:

http://www.heike-kuehnemund.net/

Viele Zyklen gehen zu Ende

Es fühlt sich gerade so an, als ob einiges beendet wird. Ich selbst sehe bei mir mdst. 2 große Zyklen, die jetzt abgeschlossen werden bzw. wo es sich anfühlt, als ob diese endgültig vorbei sind.

Der eine Zyklus begann vor ca. 10 Jahren, als ich, am Tiefpunkt meines Seins angekommen, nicht weiter wusste. Das war auch die Zeit, in der ich mit meinen Kindern hier in meine Wohnung zog. Mein Sohn lebt längst in einer anderen Stadt und sein Leben. Meine Tochter löst sich gerade und geht ebenfalls aus meinem Feld heraus. Und ich? Ich spüre, dass diese 10 Jahre mich geprägt haben. Ok, das ist um einiges untertrieben 😉 … es waren die Jahre, in denen ich erwacht bin, die Jahre, in denen ich zu mir fand, erfuhr, dass alles ganz anders ist als gedacht, erlebte, dass ich bestimme, wie ich leben möchte, erkannte, dass ich heilen kann, machtvoll bin, so was von fühlig und empathisch und dass ich endlich, endlich weiß, was ich hier auf dieser Erde soll.

Es waren 10 Jahre voller Angst, Schmerz, Trauer, loslassen, transformieren, erkennen, annehmen, heilen, da sein lassen, integrieren, lieben, schweben, fühlen, immer wieder zutiefst berührt sein … Jahre, in denen ich Menschen begegnete, damit ich weiter wachsen konnte (was ich damals nur noch nicht so gut annehmen konnte 😉 ) … auch Jahre voller Frust und Wut, wenn mal wieder nichts weiter zu gehen schien. Und doch, die lichtvollen Momente überwiegen und trugen mich genau hier her, hier her, wo ich jetzt bin!

Viele von euch haben meinen Werdegang mit verfolgt, auch meine Bücher erzählen einiges darüber … heute nun ist mir, einmal ein kleines Resumee zu ziehen und zurück blickend mir selbst zu danken … klar auch allen anderen, denen ich begegnet bin, die hier schon so lange lesen, die mich finanziell und emotional unterstützt haben, die da waren … danke euch ♥

Doch der Dank geht jetzt besonders an mich, an mein Durchhaltevermögen, meine Kraft, immer wieder aufzustehen, weiter zu gehen, weiter zu schreiben, mich so zu zeigen, wie ich bin, oft nackt, verletzlich, gebeutelt und auch verzweifelt, daran meine Freude hinaus zu jubeln, meine Liebe zu teilen …

Dieser Dank ist heute enorm spürbar und vereint sich mit dem Gefühl der Demut, heute – jetzt – hier zu sein!

Da gehen so viele Dinge … ja sie gehen, weil ich sie nicht mehr brauche!
Da lösen sich noch mal letzte Reste, auch sie gehen, weil es genug ist!
Da sehe ich, das im Endeffekt alles richtig war, wie es war … denn sonst wäre ich nicht so, wie ich gerade bin!
Da löst sich auf, was bisher nicht gelöst werden konnte … und ich lasse es in Frieden gehen!

Dieses Erleben vom 1-1-1 Tag, ich schrieb darüber, als ich auf dieser Ebene war, es trägt mich weiter. Ich fühle, dass ich auch jetzt dort sein kann, mich zutiefst im Frieden damit verbinden kann und gerade so gelassen bin wie selten zuvor 🙂

Nun, es ist auch noch ein zweiter Zyklus, der gerade abschließt. Dieser Zyklus begann vor 7 Jahren mit meiner Blogarbeit. Damals wusste ich noch nicht, wo mich das mal hinführen würde. Ich erinnere mich noch an meine ersten zaghaft geschriebenen Texte … nun, daraus ist so viel mehr geworden. Auch wenn ich immer wieder an Punkte kam, wo ich nicht mehr wollte … das Schreiben ließ mich nicht los. Denn es war meine „Therapie“, mein Werkzeug, mich zu erkennen, meine Prozesse zu erfahren und die Dinge klarer zu sehen. Es war eine Art der Transformation, die für mich enorm hilfreich war (und noch ist). Und wie all die Rückmeldungen zeigen, es war und ist wichtig … so viele Leser folgen mir, so Vielen helfen meine Worte …

Mein Schreiben hat sich auch verändert und wird seltener, doch nach meinem Empfinden dafür konzentrierter. Schrieb ich damals fast jeden Tag, kommt jetzt eher 1-2 Texte pro Woche.

Was meine ich nun damit, dass dieser Zyklus zu Ende geht? Das heißt nicht, dass ich mein Schreiben beende, es heißt, ich hebe dies und meine Angebote auf eine neue Ebene. In den letzten Wochen habe ich mich intensiv mittels eines Kurses mit meinem sogenannten „Marketing“ beschäftigt. Das war super spannend. Ich kam nämlich weniger zu dem, was an Vorschlägen alles zu tun sei, damit „das Geld fließt“ 😉 … sondern ich kam zu mir. Das ging sehr tief, ich durfte mich auf so mancher Ebene hinterfragen und noch einmal neu erkennen. Und ich durfte mich anerkennen, soll heißen, zu dem stehen, was mich ausmacht, was ich zu geben habe, was wichtig ist für die Welt. Puh … was für intensive Prozessarbeit! Doch es hat sich mehr als gelohnt! Ich bin gerade bei den letzten Einstellungen und beim Sortieren, bevor meine neue Webseite öffentlich geht. Deshalb fühlt es sich für mich so an, als ob dieser große Zyklus jetzt ebenfalls zu Ende geht und ich ganz neu durchstarte 😉

Und gleichzeitig habe ich gelernt, dass es nicht die Methode gibt, sondern jeder, so einzigartig wie er ist, seine Methode finden muss. Dabei habe ich erfahren, das meine Art von „Marketing“ eine sanfte, ganz andere ist als z.b. die von Jemanden, der Tausende von Menschen erreichen will und vor ihnen stehend, sich zeigt. Dabei lernte ich, hinzuschauen, hinein zu fühlen und mich nicht verunsichern zu lassen, sondern auch hier mir zu vertrauen … ich bin sicher, das Ergebnis spricht für sich 🙂

Deshalb der Hinweis, während des Umbaus kann es hier auf der Webseite kurzzeitig dazu kommen, dass Seiten nicht aufrufbar sind oder Links nicht funktionieren, ich bitte dafür um Verständnis! Danke!

Noch mal kurz zu den Zyklen … es fühlt sich einfach gerade alles richtig an, bis auf ein wenig Wehmut (wirklich nur ein wenig), ist da ganz viel innere Klarheit und (Vor)Freude und die Gewissheit, dass der neue Abschnitt genauso spannend, wenn nicht noch spannender wird 😉

Ich freue mich über Jeden, der mit geht 🙂 … wir sind bereit dafür!

10.10. (1/1/1) – ein Tor zur Wahrheit

Die letzten Tage waren geprägt von allein sein, bei mir sein. Ich brachte das, was in mir schwingt, in eine Form. Stunden verflogen dabei wie Minuten, das Außen war weit weg. Körperlich – na ja, weiterhin wenig Schlaf. Weiterhin viele Felder, die es zu bedienen galt. Momente der Unruhe, der Hitze wechselten mit kurzen Momenten, in denen sich der Herbst farbenfroh und echt zeigte. Ich genoß, nahm auf … und tauchte wieder ab in meine Welt.

Letzte Nacht nun zeigte sich mir ein Tor. Dieses Tor zeigte mir eine Wahrheit, die sich als meine Wahrheit heraus kristallisierte. Ich fühlte sie. Ich sah Bilder … und war gar nicht mal so genervt wie sonst, wenn es mich gegen 3.00 Uhr aus dem Schlaf kegelt und ich ewig munter liege. Es war anders. Ich war zwar irgendwie wach, aber doch auch wieder nicht. Meine Augen unendlich schwer und zufallend, ich eingekuschelt und richtig tief drin in diesen Bilder, diesem Fühlen, dem Tor.

Bilder zogen an mir vorbei, all meine Visionen, all die Begegnungen der letzten Monate. Begegnungen, bei denen ich damals meinte, so leben zu können/wollen. Begegnungen, die nicht stimmig erschienen, die ich meist schnell wieder verließ und die ebenso schnell aus meinem Feld verschwunden waren. Das alles zeigte sich noch einmal (obwohl es mich schon öfter in der letzten Zeit beschäftigt hat). Durch all diese Begegnungen lernte ich meine Bedürfnisse kennen, bekam aber auch tiefste Ängste gespiegelt und sah, wo ich noch nicht frei für mein Leben war.

Gleichzeitig zu all diesen Bildern kam ich mir vor, als ob ich mich auf einer weiten Ebene befinde. Dort fühlte ich mich so wohl, so gestärkt, gestützt, so auf- und angenommen, so sanft getragen und eingehüllt … in mir das Wissen und Fühlen, dieser Moment ist heilig, ist besonders, ist Jetzt, ist Frieden. Gerade ist nichts zu tun … Zufriedenheit, alles ist da …

Ich fühlte all das sehr tief, intensiv und wähnte mich in diesem Feld, als sei es die jetzige Wirklichkeit. Mir scheint, es war ein Tor zu meinem Inneren, zu mir selbst, zu einem Teil meiner Wahrheit. In diesem Feld ging alles leicht, war alles leicht, erschien alles so, als ob es keine Probleme gäbe, nichts, worüber ich mir Gedanken machen müsste, nichts, was mich einschränkt und immer wieder aus meinem Glauben heraus katapultiert. Alles schien hier möglich …

Tja, doch so schön ich dies alles empfand, so besonders, wie ich es fühlte, mich fühlte, stellt sich mir doch gleich die Frage: „Wie bekomme ich dies alles auf die Erde und in mein Leben?“

Es folgte nämlich ein Traum, in dem ich klar sah, wie ich leben/wohnen möchte. So klar hatte ich dies bisher noch nicht, was sich wiederum berührend anfühlte. Ich sah mich, wie ich zu Menschen zurück komme, wenn ich aus meinem Feld auftauche, wenn meine Zeit allein wieder mal vorbei ist. Ich sah ein Feld des Friedens, der Heimat, des Zuhauses (so wie ich es bisher noch nicht fand), des Angenommenseins, des Ankommens.

Während ich schreibe, wird mir klar, dass dies nicht unbedingt im Außen zu suchen ist, dass ich das ja alles in mir trage. Das ist ok. Und doch … meine Suche führt mich weiter … diese Suche nach Heimat, nach einem Zuhause für diese intensive Zeit, nach einem Feld, in dem ich gestärkt und genährt meine „Arbeit“ leben kann, mich leben kann, wo jemand da ist, der ohne Worte versteht, der ähnlich wie ich fühlt, der sich lebt …

Doch irgendwie hat sich auch dieses Sehnen verändert. Meine hochfliegenden (und oftmals für den Moment unrealistischen) Träume haben sich verändert, sie sind kleiner, angemessener, geerdeter geworden. Was mich selbst am meisten verwundert, manchmal aber auch die Frage aufkommen lässt, was es denn nun mit all den kosmischen Gesetzen, den Visionsträumen und inneren Bildern auf sich hat. Denn so, wie ich es bisher erfahren habe, wurde aus den großen, sehr großen Visionen ein „abgespecktes kleines Leben“, was für den Moment nur noch mich betrifft. Einst träumte ich davon, Welten zu verändern, Menschen zusammen zu bringen, Lichtzentren zu erschaffen … jetzt wünsche ich mir einfach einen Ort zum Ankommen.

Einst meinte ich, das alles vom Universum unterstützt wird, bis ich immer wieder auf die Nase fiel und schmerzhaft feststellen musste, dass die Welt wohl noch lange nicht soweit ist. Und ich sicher auch nicht.

Nun … was hat es damit auf sich, so groß zu träumen, so klare Bilder einst zu bekommen und jetzt, in diesem Moment hier zu sein und zu schauen, wie man den kleinsten Schritt hinbekommt, ohne sich zu verbiegen, so, dass das momentane Leben einen noch trägt? Vielleicht sind dies Fragen ja auch gar nicht so wichtig, vielleicht geht es ja wirklich nur um den Moment, um das Jetzt? Was also ist jetzt möglich?

Wie kann ich etwas, mich verändern, damit leichter wird, was noch schwer geht, damit schöner wird, was noch grau erscheint, damit Frieden einkehrt wo noch Unruhe schwingt, damit ich mich leben kann?

Heute scheint ein Tag zu sein, an dem ich diese Grenzen ausloten darf, mich diesen Fragen stellen soll und mich hingeben … üben, mich immer wieder hinzugeben, an den Moment, an die Situation, an das, was ist (auch an das, was vermeintlich nicht ist) … so lasse ich meine Worte jetzt in den Raum verhallen und gehe noch einmal zurück in mein Tor zur Wahrheit von heute Nacht. Hier angekommen, fühle ich es … mich, meine Stärke und … unendlichen FRIEDEN …

Sterben oder Leben? – Ein stürmischer Vollmond

Eigentlich sollte die Überschrift „Vollmondflüstern“ heißen, doch mit „Flüstern“ haben die letzten Tage einschließlich heute nichts zu tun. Eher erinnert das, was gerade geschieht an ein „Poltern“ … untermalt von grauem, müde machenden Herbstwetter und einem inneren Gefühl, das kaum beschreibbar ist.

Ich frage mich, ist das ein Sterbeprozess? Geht das auch mal irgendwann weiter? Wo ist die Klarheit? Wo bin ich überhaupt?

Das fühlt sich einfach alles an wie ein großer grauer Bottich, in dem ich mehr oder weniger orientierungslos dahin dümple … ist so sterben? Es geht wahrscheinlich einiges, mehr oder weniger unbewusst, zumindest habe ich keine konkreten Themen, sehe gerade nichts, was sich auflöst, auch wenn ich es fühle. Dieses orientierungslose Dahindümpeln ist nicht gerade das, was mir zu guter Laune geschweige denn einem harmonischen Gleichgewicht verhilft. Da hilft es auch nicht, wenn ich mich unter Druck setze und meine, dass da doch nun mal wieder Freude und Leichtigkeit sein darf. Es geht nicht. Punkt.

Vor allem finde ich es anstrengend, dass mein Körper sich so anfühlt, als wäre auch da alles durcheinander. In einem Moment reiße ich die Fenster auf, weil mich eine Welle innerer Hitze überflutet und sich das zunehmend unangenehm anfühlt, im nächsten Moment könnte ich mich nur noch einkuscheln … was aber nicht lange anhält, weil es innerlich erneut „brennt“. Das schlaucht, macht müde, lässt mich kraftlos hin und her schleichen und gerade man so meinen Alltag hinbekommen. Nicht mal raus mag ich gerade …

Auch die Nächte sind so seltsam, ich ständig am Schwitzen, dann Träume, nach wenigen Stunden wieder wach, das schlaucht, dauert das Ganze doch schon mehr als zwei Wochen.

Gestern kam dann noch dazu, dass ich ständig am Essen war 😉 … was immer auch bedeutet, es fließt wieder mal einiges ein.

Ok, heute nun Vollmond, leider nicht zu sehen, dafür zu fühlen und hören. Sturm, Dauerregen … auch das will durchziehen, wieder eine von vielen Reinigungszeiten …

Es soll jetzt auch nicht so klingen, dass ich hier nur am Jammern wäre, doch ausgesprochen macht es manches leichter und zeigt es mir, auch das wird vergehen. Obwohl nun dieser Sterbe-, Neuwerdungsprozess schon seltsam ist. Auf vielen Seiten ist von einem Oktober der Ernte die Rede, wo es leicht gehen wird und wir das ernten, was wir gesäht haben. Ich weiß nicht, noch empfinde ich es weder leicht noch klar. Der Druck, Lebensveränderungen anzugehen, ist schon so lange da, wird immer stärker, nur fehlt mir hier jede Unterstützung. Eher komme ich mir vor, als ob es nur mit „Auflagen“, Einschränkungen, minimalsten Dingen möglich ist – groß träumen? Fehlanzeige! Eher komme ich dann in Fahrgewässer, wo ich mich (finanziell) übernehmen würde, weil ich meine, „Ich will doch viel mehr!“ „Das steht mir zu!“ „Das Universum unterstützt mich schon!“

Ist das so? Meine Erfahrungen und mein Erleben sprechen andere Sprachen. Denke ich zu „groß“, stolpere ich über meine eigenen Beine und reite mich in was rein, was mir nicht gut tut. Oder komme an Systemgrenzen, auf deren Änderung ich keinen Einfluss habe.

Und so frage ich mich, wie komme ich zu dem, was sich meine Seele schon so lange wünscht und doch im Moment weiter entfernt denn je scheint???

All das bewegt sich zusätzlich in mir hin und her, hin und her … Unruhe vorprogrammiert. Innere Balance, innerer Frieden, ach ja … hätte ich gern mal wieder und nicht nur für einen kurzen Moment.

Und ja, ein Teil in mir würde jetzt antworten: VERTRAUE! … das lasse ich jetzt mal so stehen, unkommentiert 😉 …

Das Einzige, was mir dazu noch einfällt, zurück ins Innen, geschehen lassen, durchstrampeln oder durchschwimmen, mitschieben lassen, immer den Kopf ein wenig über dem Wasser, so dass ich den nächsten Lichtstrahl sofort einfangen kann … vielleicht, ja vielleicht sehe ich dann ein klares Bild, zeigt sich mir, wer da ist, wo Hilfe ist, wie es weiter geht …

Also … durchpusten wäre auch eine Alternative 🙂 … kommt gut durch diesen Sturm-Vollmond ♥

Und danke an alle, die meinem Aufruf gefolgt sich, und meine Blogarbeit wertschätzend unterstützt haben und noch unterstützen!!!

Vor ein paar Tagen – farbenfroher Himmel mit Nebel, vor Sonnenaufgang