Darf ich das?

… diese Frage taucht gerade auf … und noch mehr Fragen reihen sich ein:

Darf ich ein neues Leben leben? Darf ich fröhlich sein? Darf ich groß träumen und jede Hilfe annehmen? Darf ich Mauern einreißen und Gräben überspringen? … ohne dass mir jemand „auf die Finger haut“ und mich zurück in das „Gefängnis“ bringen möchte …

Seltsame Fragen, oder? Eigentlich sind diese doch schon längst beantwortet … oder nicht? Es hat seinen Grund, warum sie sich gerade jetzt in mir zeigen … Was geschah in den letzten Tagen, was geschieht heute?

Tja, was war da, was sich benennen lässt? Eigentlich nicht wirklich viel … ich fühlte mich wie in einer grauen Masse dahin schleichend, müde und frierend, lustlos irgendwie. Diese Masse hatte sich um mich herum gelegt und trug mich … nur wohin? Es war so ein neutrales Sein, manchmal auch ein wenig emotional mit Tränchen, dann wieder fast wie ein Nichts. Etwas zu tun oder in Gang zu setzen, ging nicht. Ich sollte noch nicht agieren, nur sein. Zunehmend hatte ich dabei das Gefühl, dass sich alles, was schon da war, wieder von mir entfernte und mich die große Leere zu verschlingen droht. Unsicher ruderte ich ein wenig herum, was aber nicht viel brachte. Ruhe sollte ich halten und der Stille aufmerksam zuhören … ah ja … nur was erzählte sie mir?

Sie sprach davon, ob es denn wirklich jetzt an der Zeit ist, Veränderung zu leben … sie schickte vorsichtshalber schon mal eine kleine Angst nach der anderen zu mir, damit ich schaue, was da noch hemmt. Beinahe hätten diese mich erneut verschlungen und mir doch glatt eingeredet, dass „Ja alles gar nicht so schlecht sei …“ und „Warum denn was verändern?“. Ja, warum wohl? Damit es weiter geht! Damit ich Grenzen überschreite und meinem Seelenweg folge! Damit sich endlich was bewegt! Und kaum erkenne ich, worum es hier geht, tauchen die Fragen (s.o.) auf …

Natürlich gibt es auf all diese Fragen nur eine Antwort und diese lautet: „JA, ich darf!!!“ … nur in mir, da ist so ein Teil, der sich zögernd windet und noch ein wenig zweifelt. Dieser Teil möchte jetzt angeschaut werden. Es darf da sein, denn er wurde in all den Zeiten kaum wahrgenommen und doch so sehr von außen genährt. Ich glaube, dass sich meine beiden Teile, die männliche (starke) Seite mit der weiblichen (zarten und manchmal zögernden) Seite jetzt die Hände reichen wollen, um miteinander zu gehen, um sich zu zeigen und um in dieser Einheit und Stärke hervor zu treten!

Dazu bekam ich gestern, vor dem Einschlafen, wunderschöne und sehr tiefgehende Bilder. Diese betrafen noch ein etwas anderes Thema, dass gerade nicht minder wichtig ist und in diesem Zusammenhang hier mit hinein passt. Es ging darum, warum ich so oft eine Sehnsucht nach wahrer Heimat fühle. Hierbei sei erwähnt, es geht dabei nicht um Sternenheimat oder ähnliches, es geht wirklich darum: „Wo bin ich hier auf der Erde zuhause?“

Es zog mich an alle möglichen Orte. Ich suchte und suchte und fand doch nicht das, was so in mir als Sehnsucht brannte. Gestern nun kam ein erlösender Hinweis … ich lebte eine Ahnengeschichte … lebte diese, damit sie sich jetzt auflösen darf.

Viele von uns haben Eltern und Großeltern, die durch die Kriege entwurzelt wurden und so verzweifelt nach einer neuen Heimat suchten. Auch meine Großeltern kamen mit meiner Mutti aus Polen, wurden dort vertrieben und irrten hier umher …

Ich kenne viele Erzählungen davon und nehme Bilder dazu wahr. Gestern nun ließ ich mich darauf ein und durfte mit allen noch einmal in Kontakt kommen. Sie waren alle da, meine längst verstorbene Oma, mein Opa, deren Eltern und noch mehr. Auch der Opa väterlicherseits zeigte sich mir. Er ging viel zu früh und wollte doch jetzt noch einmal einfach bei mir sein.

Wir redeten, hielten uns lange an den Händen, umarmten uns. Alles Dinge, die zu Lebzeiten so nicht möglich waren, teils, weil ich damals noch Kind war und teils, weil so enge Kontakte durch all die Erfahrungen nicht möglich waren. Und so zeigten sie sich mir, links vor mir stehend, die Großeltern meiner Mutti und rechts vor mir stehend die Großeltern meines Vatis, alle so im Halbkreis, wie jeweils ein Teil einer „Schale“ oder „Hülle“ (so dass sie zusammen ein Ganzes ergeben würden). Ich selbst saß später auf einem weißem Stuhl in der Mitte und spürte, wie diese Geborgenheit und ein klein wenig ein Gefühl von Heimat mich umfingen. Diese inneren Bilder brachten zurück, was einst verloren ging, fügten zusammen, was einst getrennt schien und ließ Wunden heilen, die ich bisher noch nicht sehen konnte. Manchmal braucht es Zeit, manchmal diese so nervige Leere 😉 , manchmal einfach einen Satz oder eine Geschichte von außen, damit sich etwas zeigt …

Und manchmal kommen dann eben nach so einem Erleben diese Frage: „Darf ich das?“. Es ist interessant zu sehen, was da noch alles hakt und wo noch Anteile sind, die alles in Frage stellen, die einfach Angst haben, die in den Arm genommen und gesehen werden wollen. Dass dies sich jetzt offen zeigen, ist ein Geschenk und sooo wichtig!

Nun, das Fazit des Ganzen, die Antwort ist klar: „JA, ich darf all das, ich muss es sogar endlich leben!“ Denn ich will noch viel mehr und noch viel tiefer bei mir ankommen und wir wollen doch noch so viel Größeres erschaffen, viel leichter leben und viel freudvoller sein 🙂

… und so läute ich mal eben den Tag vor dem nächsten Vollmond ein. Er wirkt, und wie 🙂 … er schiebt uns dorthin, wo wir jetzt hinschauen sollen! Er unterstützt alles, was wichtig ist und bringt uns Heilungsenergien in Mengen … nur gut, dass dem (wieder mal) so ist … 🙂

Siehe auch LUNARIA: Im Angesicht des Neuen

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Ich freue mich immer über Wertschätzungen und Spenden und danke schon mal all Jenen, die mir diese mit liebevollem Herzen zukommen lassen 🙂

Bis zum innersten Kern

Geht es es euch auch so, dass ihr gerade dabei seid, wieder aufzutauchen? So ähnlich fühlt sich das für mich an nach allem, was in den letzten Tagen in mir passiert ist. Ich weiß nicht, ob ich jemals so tief hinein gegangen bin oder ob es sich nur so anfühlte … aber die Überschrift sagt es schon, es ging bei mir wirklich bis zu meinem inneren Kern.

Begonnen hat es vor ein paar Tagen als ich immer mehr mein Wurzelchakra spürte. Ich schrieb ja schon, dass ich mir das Steißbein geprellt hatte und schätzte dies ja so ein, dass es gar nicht mal so schlimm und schmerzhaft war. War es auch nicht, nur im ersten Moment, wohl eher der Schreck, klar ein Schmerz auch, doch später nahm ich es meist nur kurz wahr. Doch irgendwie zeigt sich dieser Schmerz jetzt erst und immer dann, wenn ich mal so ganz entspannt sitzen bzw. liegen wollte. Mir war schnell klar, dass es da einen Zusammenhang geben musste und ich kann mir gut vorstellen, dass durch diese Erschütterung genau das gelöst wurde, was jetzt ins Fließen kam.
Geniales Timing 😉

Jedenfalls ging da einiges ab … so träumte ich und „sah“ viele „Schachteln“ oder ähnliches, vielleicht auch Zellen, diese sah ich nicht nur, sondern fühlte sie, durchlief sie und nahm wahr, wie sie irgendwie neu zusammen gesetzt wurden. Nach diesem Traum gährte in mir einiges, ich war wütend, traurig, verzweifelt, nichts schien zu funktionieren, ich sah kein Land, keine Bewegung … und so ging ich wieder laufen, quer über die Äcker, durch den tauenden Schnee lief ich meinen Schmerz weg, ließ ich meine Tränen zu, machte mir lautstark Luft und brachte alles raus, was gelöst worden war und jetzt fließen wollte. Danach ging es mir ein wenig besser.

Die inneren Fragen waren allerdings immer noch da, das gefühlte Chaos auch und mein Bedürfnis, nur meine Ruhe zu haben, schier übermächtig. So zog ich mich in mich selbst zurück und ließ zu, was da kommen wollte. Es folgten Kopfschmerzen über dem linken Auge, noch erträglich aber spürbar, dass sich was tat. Es folgte ein weiterer Traum, in dem ich ein Chaos aufräumte …

Das traf sich mit dem, was ich trotz meines Rückzugs erlebte. Jede Begegnung brachte ein weiteres Aufräumen, eben so, dass ich Schritt für Schritt überprüfen konnte, was will ich wirklich. Auch hierbei ging es sehr hin und her und ich war fast am Verzweifeln. Doch der Höhepunkt kam erst noch.

Die Frage „Wer bin ich?“ schob sich in mein Feld … doch erst sollte mal mein Körper rebellieren. Emotionen, die wohl ebenfalls gelöst worden waren, drückten sich durch eine schmerzhafte Verdauung aus. Alles schien durcheinander zu gehen und ich wusste mal wieder nicht, was ich noch zu mir nehmen sollte, damit es einigermaßen geht. Da half nur noch mehr Ruhe, hinlegen, Hände auflegen, atmen und mich dem Heilungsprozess hingeben. Dies wurde zum Glück schnell besser und so konnte ich den ersten Vorfrühlingstag genießen und jede Menge Sonne tanken.

Doch anschließend ging es noch mal so richtig tief hinein, eben bis zum innersten Kern. Mein Verstand brauchte Futter und so war ich vermehrt in der Astrologie unterwegs. Vieles half mir, mich weiter zu verstehen und zu erkennen, warum ich so bin, wie ich bin, warum ich manchmal so handle, wie ich handle … ich näherte mich mir an … dachte ich. Nein, es war auch so. Nur kam dann erst der Hammer, als ich mich immer mehr einlas und mich immer tiefer hinein begab, war mir auf einmal, als ob ich nichts, aber auch gar nichts bisher auf die Reihe bekommen hatte. Ich zweifelte an allem, an mir, an dem, was ich meinte zu sein, an dem, was ich bisher tat, an dem, was ich noch tun wollte und dachte doch echt, da gäbe es keinen Ausweg. All dieses Chaos in mir zeigte mir ganz schnell und sehr deutlich, dass es hinein in die Schmerzen des inneren Kerns ging und sich dort die Dinge lösen wollten, die mich daran hindern, den nächsten Schritt zu gehen. Doch wenn man so mittendrin ist … oh man …

Heute ist es anders … freier irgendwie aber auch, als ob ich mich noch gar nicht richtig kennen würde, so neu … verrückt, eigentlich ist es das, was tief in mir schlummert und mir doch geläufig sein müsste. Denkt man, aber wie soll das gehen, wenn es so lange verschüttet und zugedeckt, ja wohl auch abgelehnt wurde?

Ich weiß nur, ich brauche immer noch viel Ruhe, viel Rückzug, um einfach nur zu fühlen. Vorsichtig taste ich mich gerade ran und schaue, wer denn dieses neue Wesen so ist, was es hier leben möchte, was es liebt, was ihm gut tut, was es sich traut und wo es hin möchte … da sind einige Fragen offen, die vielleicht bald geklärt werden können … vielleicht kommt dann auch die Klarheit zurück und der Mut, den nächsten Schritt zu gehen? Vielleicht schneller als ich jetzt denke? Wer weiß …

Und der nächste Vollmond ist im Kommen, diesmal auf der Achse Löwe-Wassermann, wie sinnig, ich mit Sternzeichen und Aszendent Löwe und dem Mond im Wassermann … alles klar, das wirkt also auch noch. Ich denke, da wird diese Woche noch einiges aufgewirbelt, immer so, wie es bei jedem grad dran ist und das, was wir jetzt heilen dürfen … also schauen wir bewusst hin und achten noch einmal mehr auf das, was uns begegnet … nehmen wir uns den Raum, der nötig ist und die Zeit, die uns gut tut …

Die Kraniche kommen zurück

Die Kraniche kommen zurück

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Hin und her … was ist richtig?

Heute nur mal kurz, vielleicht geht es euch ja auch so … ich fühle mich gerade ziemlich hin- und hergerissen. Dauernd etwas neues, immer wieder Richtungswechsel, so lange, bis das innere Chaos vollkommen scheint … Portaltage, Magnetfeldstürme, Winterpause … ach, es ist noch mehr, was da alles in uns schwingt und auf uns einprasselt. Ich habe das Empfinden, dass in uns gerade noch mal was gelöst, neu verankert und an die richtige Stelle geschoben wird. Doch eine Verwirrung bleibt und manchmal auch Frust und Unverständnis, weil man meint, es müsse doch endlich mal klar weiter gehen …

Unsere Geduld wird ziemlich herausgefordert … denn es geht immer wieder mal in den Rückzug, anschließend in die Öffnung und schauen, was geht, wieder zurück nehmen, das eigene Feld ausweiten, manchmal auch langweilen, weil mal wieder nichts da zu sein scheint oder auch dem Verstand folgen und alles beeinflussen wollen … manno, es ist eine Achterbahnfahrt, die allerdings an Tempo zunimmt. Wo ist die Mitte der Welle??? Wo der Frieden, die Gewissheit und das Vertrauen von neulich? Wo meine Freude und Leichtigkeit???

Um das zu beantworten, mich wieder zu fühlen und in den nächsten Wellenbewegungen mitzuschwingen, gehe ich jetzt mal wieder in meinen Raum … bis demnächst 🙂

Gemeinschaftsprojekt: Selbstversorgung und mehr …

gemeinschaftsprojekt

Zu Beginn des neuen Monats möchte ich folgende „Anzeige“ hier posten und damit den Energiefluss in diese Richtung stärken. Die Anzeige beschreibt mal in Kurzform meine Wünsche.

In den letzten Tagen habe ich festgestellt, dass es das eine ist, seinen roten Faden zu finden und immer klarer dieses innere Bild zu sehen, wo es hingehen soll und was einem ab jetzt wichtig ist, um sich wohl zu fühlen und so zu leben, dass sich die Seele ausdrücken kann und andererseits wird mir immer mehr bewusst, wir sind lange genug allein gegangen!

Wenn wir unsere Ideen, unsere Kräfte und unsere finanziellen Mittel bündeln, dann kann daraus etwas viel Größeres und Besseres entstehen als wir bisher meinten …

Mein Wunsch ist es, zeitnah (also mit beginndem Frühling 🙂 ) dieses Projekt in die Umsetzung zu bringen!

Hast du auch den Wunsch, natürlich und fließend dein Leben zu gestalten, kreativ zu sein, Räume für Menschen zu schaffen, gesunde Nahrungsmittel, Kräuter … zur Verfügung zu haben, mit den Elementen zu leben, die Erde zu heilen und zu achten, Sonne zu genießen und das Gras unter deinen Füßen zu spüren, jederzeit Jemanden zum Austausch zu haben, aber auch Ruhemomente zu erfahren … möchtest du deinen Leben den Raum geben, sich jetzt zu entfalten, möchtest du deine Liebe einbringen und selbst Liebe empfangen, möchtest du erschaffen, visionieren und der Welt vorleben, dass es auch anders geht, möchtest du wachsen und gemeinsam sein?

Dein „JA“ zeigt dir, dass du mutig sein und den ersten Schritt gehen darfst … melde dich bei mir, damit wir schauen, ob da was zusammen geht, ob da was passt und schwingt 🙂 Du erreichst mich hier: KONTAKT

Ich freue mich darauf, mein Leben zu teilen, mein Herz weiter zu öffnen und hier auf und mit der Erde und den Menschen (also euch) zu sein ♥

PS: Deine Ideen sind ebenfalls willkommen, ja erwünscht!

Verwurzelt – entwurzelt?

Wo sind unsere Wurzeln? Fühlen wir uns tief verwurzelt mit der Erde? Fühlen wir uns wohl an dem Ort, wo wir gerade sind? Sind wir ent- oder verwurzelt???

Dieses Thema bewegt sich gerade in mir. Sinnigerweise hat auch mein Wurzelchakra eine laute Stimme, besser … es schmerzt. Komischerweise jetzt mehr als vor zwei Wochen, als ich in der vereisten Skispur „entgleiste“ und etwas unsanft auf den Boden landete. Der Schmerz war zwar gleich spürbar, doch erst jetzt so, dass ich Zusammenhänge herstelle und sich daraus ein Bild ergibt. Gestern schaute ich auch noch ein interessantes Video, wo über den Zusammenhang zwischen Zähnen und Verwurzelung gesprochen wurde. Ja, auch das ist ein Teil davon …

Schauen wir doch mal, was unser Leben so alles enthält. Angefangen bei unseren Ahnen bzw. Eltern und Großeltern, die in großem Maße in ihrem Leben entwurzelt und aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Die tiefsitzenden Ängste zeigen sich heute immer noch bei ihnen und Teile davon haben auch wir „geschluckt“. Dann gibt es die Generation, die hier und in vielen Gebieten ihre Heimat verließ, weil es keine oder wenig Arbeitsstellen gab. Es war für sie ein Muss, ein Zwang, keine Führung oder innere Stimme, die sie dorthin und an verschiedene Orte brachte. Ich denke, ihr kennt alle solche und ähnliche Beispiele.

Ich spüre gerade bei meiner weiteren Selbstfindung/Entblätterung und Neuausrichtung, dass auch dieses Thema einen großen Wert darstellt. Denn hierbei geht es nicht nur um verwurzeln im örtlichen Sinne. Vielmehr geht es um verwurzeln auf allen Gebieten unseres Seins. Dazu gehört vor allem: Was will ich hier leben? Bin ich in dem, was ich gerade lebe, in mir verankert? Spüre ich Freude? Spüre ich Leichtigkeit? Vergesse ich dabei die Zeit? Ist es (so richtig) meins? Bin ich in mir verwurzelt?

Wie möchte ich leben und was benötige ich, damit ich mich so richtig wohl fühle? Natürlich, der passende Ort gehört auch dazu … doch zuerst brauche ich Klarheit darüber, was mein Leben ausmacht. Diese Klarheit ist (noch) nicht bei jedem gegeben, entsteht ganz oft in Prozessen, die mal kürzer, mal länger sein können. Ich befinde mich da gerade drin, wie ich schon schrieb ungefähr seit Jahresbeginn in besonderer Intensität. Fast täglich kommt was neues, jeder Kontakt (ob nun real oder online) bringt einen weiteren Teil, alles formt sich so langsam zu etwas Großem … und ich muss nicht mal viel dazu tun. Meist geht es automatisch, außer ich spüre Unebenheiten oder Trigger, dann schaue ich schon, was da ist.

Dieses Verwurzeln also, wie geht das nun? Ich glaube, wichtig sind auch immer wieder Atem- und Stillepausen, damit sich alles setzen und sortieren kann, damit man wieder ein Stück weit leer wird, um neu aufzunehmen und sich neu zu erfahren. Wenn dann so eine Pause vorbei ist, geht es von allein schnell genug und die Impulse prasseln herein. Gern würde ich in so manchem Moment sofort loslegen, doch immer mehr ist da gleichzeitig das Wissen, dass es sanft und ruhig gehen darf und ich noch Zeit habe … na ja, manchmal lässt mich das schon stöhnen 😉

Also verwurzeln, für mich heißt das, ich schaue, was ich in meinem Leben haben möchte und beginne, zu agieren. Daraus entstehen wieder neue Impulse, Ideen und ich sehe Ansichten oder Tipps anderer, die ich mit meinen abgleichen kann. Konkret bedeutet es, mir einen Ort zu erschaffen, an dem ich mich wohl fühle, wo ich gefordert bin, kreativ erschaffen kann, heile, ruhe, mich bewege, atme, da bin … und im Austausch sein kann. Ich möchte unter und durch meine Hände etwas wachsen und gedeihen lassen und somit meine Wurzeln stärken. Das Bild dazu ist schon in mir, nun bedarf es noch die passenden Kontakte und den Ort zu finden … doch auch das wird zur rechten Zeit kommen (ich schrieb davon, worum es mir genau geht). Ich lasse mich führen und schaue, welche Ängste stellen sich mir da noch entgegen. Eine ist mir heute schon begegnet … sie darf da sein und mich sensibilisieren, doch abhalten von diesen Schritten lasse ich mich dadurch nicht (mehr). Gemeinsam geht es weiter …ich sehe uns gerade Arm in Arm 😉 … na bitte, ist doch ein tolles Bild 🙂

… das hier auch, diese Bäume sind alle verwurzelt und dazu noch wunderschön 🙂

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Der Neumond zeigt: „Es ist alles in mir.“

Ah ja, so … ist ja interessant zu wissen 😉 … ok, es fühlt sich wirklich gerade an, als ob man oder jemand (oder ich selbst?) einen Schleier nach dem anderen entfernt und so zum Vorschein kommt, was immer schon da war, was sich schon mal in meinem Leben zeigte, was jetzt miteinander verknüpft werden will und nun gelebt werden soll. Der rote Faden also, nur dass dieser noch aus mehreren Enden besteht, die ich jetzt miteinander verknüpfen darf.

Ich komme mir so ein wenig vor, als ob ich an der vorderen Kante eines (Absprung-)Berges stehe und kurz davor bin, zu springen. Nur sollte ich vorher wissen, ob nun nach links, nach rechts oder lieber in die Mitte … oder?

Doch mal der Reihe nach … nach meinem Text „Ich schreibe …“ von vor 3 Tagen öffnete sich in mir noch mehr. Dazu trugen auch eure Mails, Tipps und Angebote bei (hier schon mal vielen Dank dafür 🙂 ). Es ist einiges, was sich da auftut und alles in so unterschiedlicher Form. Nun schaue ich, was will ich überhaupt … ich darf also noch genauer für mich definieren, was mir wichtig ist, wo es sich gut anfühlt, wie sich alles gestalten könnte, was noch dazu kommt. Eine Menge an Teilen schwirrt gerade um mich herum … beinahe so wie viele Bienen, die sich noch nicht entscheiden können, wo sie sich gemeinsam nieder lassen möchten. Dieses Gesumse bringt mich doch glatt um den Schlaf und kegelte mich heute zum Sonntag recht früh aus dem Bett. Macht aber nichts, denn diese Zeit liebe ich besonders und nutze sie meist, um meine Impulse zu sortieren oder um zu schreiben.

band-7Also sortieren … ja und alles aufsaugen, was da noch kommt. Nebenbei lese ich gerade Band 7 der Anastasia-Reihe mit dem Titel: „Die Energie des Lebens“. Dieser Band hat es erneut in sich und zeigt mir, was immer wichtiger wird. So kommt zu all dem, was ich leben möchte, noch hinzu, dass es mir nicht nur darum geht, einen (kleinen) Garten zu bewirtschaften sondern mittels Permakultur und ganz viel Liebe einen besonderen Ort zu erschaffen, wo all das wieder entstehen darf, was der Erde hilft und dient, was uns Menschen unterstützt und nährt und was Verbindungen schafft sowie den Raum der Heilung und Stille, den ich den Menschen schenken und zur Verfügung stellen möchte, in sich aufnimmt. Noch mal zur Erinnerung, ich schrieb:

Ich wünsche mir ein kleines (Garten-)Haus/eine 2-3 Zimmerwohnung, beides unbedingt mit Garten an einem ruhigen Ort in der Natur, vorzugsweise im nördlichen bis mittleren Teil Deutschlands (möglichst mit nettem Vermieter und bezahlbar). Sollte jemand etwas in dieser Richtung wissen, gebt mir bitte Bescheid! Schön wären dort auch Menschen, die ebenfalls bewusst auf ihrem Weg sind und eine ähnliche natürliche Lebens- und Wohnweise anstreben wie ich. Diese sieht für den Moment folgendermaßen aus:

Mir ist es wichtig, mir einen Teil meiner Nahrung selbst anzubauen (deshalb der Garten), aber auch um dort zu entspannen und Ruheoasen für mich und meine Klienten zu schaffen. Dann benötige ich eine Wohnung/Haus, in dem ich einen Raum für kreative Arbeit einrichte und einen Teil als meinen Raum bewusst und gemütlich gestalte. Ich wünsche mir in meinem Umfeld Weite … Wasser, Felder, Wälder, alles fußläufig erreichbar … und ganz viel Sonne und Ruhe. Ach ja, ich ernähre mich vegan und bewusst und mag es auch nicht, wenn in meiner Umgebung geraucht wird.

Und so ergänze ich das Ganze noch: Der Garten oder das Stück Land darf  mdst. 1000 m², gerne mehr haben. Und ich freue mich über Mitgestalter und -erschaffer 🙂 … Und hier ein paar tolle Tipps, wie man einen Selbstversorgergarten umsetzen kann: http://www.biotopicafarm.de/

Im Band 7 geht es auch darum, wie wir mit unseren Gedanken erschaffen. Das wissen wir alles und haben es oft genug gehört oder gelesen. Auch ich stöhnte immer mal wieder, wenn dieses Thema aufkam und ich mich umschaute, wie ich lebe … doch gestern wurde mir zum ersten Mal so richtig klar, dass es stimmt. Das, was ich jetzt sehe, habe ich vor 9 Jahren erschaffen. Meine Gedanken und mein Fühlen damals war so anders als heute … vielleicht fragt ihr euch, warum ich es bisher nicht geändert habe. Das frage ich mich allerdings auch 😉 … doch glaubt mir, versucht habe ich es einige Male, doch kam es nie zur Umsetzung … aus Angst?, aus Unsicherheit?, mangelndem Selbstbewusstsein?, aus Warten auf Hilfe von oben? … es gab wohl viele Gründe, die immer wieder vorgeschoben wurden. Und ja, es ist heftig, dass in dieser Klarheit so zu erkennen!

Nun was ist heute anders? Seit Jahresbeginn habe ich das Gefühl, ich werde Stück für Stück entblättert und gleichzeitig „runder“ … „runder“ im Sinne von selbstbewusster, mehr ICH, mehr die, die ich eigentlich schon immer war, mehr zentriert und im Frieden mit mir, klarer (zumindest zum Teil) und stärker. Das ist viel, viel mehr als ich bisher erfuhr und fühlte, viel mehr, als ich zeigen wollte und konnte, viel mehr, was jetzt nach außen drängt. Und da gibt es kein Zögern mehr, kein Schludern und mal eben so tun als ob … da gibt es nur noch … geradeaus und durch! Gleichzeitig aber auch offen und authentisch, wahrhaftig und liebvoll, ehrlich und klar kommunizieren, vor allem bei den Themen, was geht und was geht nicht. So gesehen ist es wirklich so, der Neumond zeigt: „Es ist alles in mir.“ … und ich darf es leben … jetzt!

Und nun noch mal zurück zu meinen Wünschen und Träumen. Sie schwirren ja gerade alle mehr oder weniger um mich herum und ich bin noch dabei, sie „einzufangen“ und den roten Faden zu vereinen. Doch eine Linie ist sichtbar …

Der Löwe in mir will …

  • endlich großzügig wohnen

  • genügend Geld zur Verfügung haben, um diese Träume und Aufgaben zum Wohle aller und zu meinem eigenen Wohlbefinden umsetzen zu können

  • Menschen treffen, finden, sich von ihnen finden lassen, die mich unterstützen, die mit mir träumen, die mit mir erschaffen und mit mir in Freude leben

Die Liebe in mir will:

  • geben und ein Stück weit die Welt verändern

  • Heilung anbieten, Ruheinseln schaffen, Menschen an ihre Kraft, ihre Träume und die Freude in ihrem Leben erinnern

  • lieben, lachen und singen

  • gemeinsam in der Freude sein

  • die Erde berühren und achtsam mit ihr und den Tieren leben

Der ungeduldige Teil in mir will:

  • das Ganze soll jetzt geschehen 😉

Der wissende Teil in mir weiß:

  • alles kommt zur rechten Zeit, doch ich darf auch etwas dazu tun, denn warten und nur schauen, ob denn irgendwann mal eine Fügung auftaucht, reicht nicht

  • er weiß auch, wann es Zeit ist, sich zu zeigen, zu kommunizieren und nach außen zu treten und wann es besser ist, still zu sein

Und meine Seele:

  • sie freut sich, sie jubelt, sie singt … denn endlich, endlich kommt „Leben in die Bude“ 😉 und Leichtigkeit … endlich kann das Abenteuer „Neues Leben“ beginnen … oder anders gesagt bzw. meine Worte eines Traumes dieser Tage „ICH BIN DA!!!“ … im Sinne von, ich bin (endlich) bei mir!

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PS: Ich freue mich immer über Wertschätzungen und Spenden und danke schon mal all Jenen, die mir diese mit liebevollem Herzen zukommen lassen 🙂